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Studie: Sachsens Mittelstand eher pessimistisch

Studie: Sachsens Mittelstand eher pessimistisch

Sachsens Mittelstand blickt vergleichsweise pessimistisch in die Zukunft. Einer Studie der Commerzbank zufolge rechnen nur acht Prozent von rund 202 befragten Unternehmen damit, deutlich gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorzugehen.

Dresden. 16 Prozent sehen sich geschwächt. Im Bundesschnitt fühlen sich dagegen 19 Prozent deutlich stärker und nur zwölf Prozent geschwächt.

Sachsens Unternehmen wollten vor allem Kosten senken, nicht einmal jedes zehnte denke an Wachstum, hieß es bei der Vorstellung der Studie am Donnerstag in Dresden. Das bedeute für den Arbeitsmarkt: Es gebe weder Entlassungen noch größere Neueinstellungen.

„Die Unternehmen wollen vor allem ihre Kernbelegschaften halten“, sagte der Dresdner Commerzbank-Chef Jörg Frischholz. Die Krise werde zumeist lediglich als konjunktureller Einbruch begriffen. Fast zwei Drittel der Betriebe sähen keinen Anlass, sich deshalb strategisch neu auszurichten.

Es werde mit spitzem Bleistift gewirtschaftet, Kundenbindungen würden gestärkt, langfristige Lieferverträge sollen vor künftigen Einbrüchen schützen. Während bundesweit die Firmen auf wieder steigende Exporte hofften, setzten die sächsischen Mittelständler vor allem auf die Ausdehnung ihrer Geschäfte in der Heimatregion.

Strategiebewusste Unternehmen seien in den Branchen Chemie und Pharma, Maschinen- und Anlagenbau sowie Informationstechnologie und Telekommunikation zu finden, hieß es. Viele Betriebe versuchten ihre Eigenkapitalbasis stärken, um von den Banken unabhängiger zu werden. „Natürlich haben wir durch die Krise einen Vertrauensverlust erlitten“, sagte Bankchef Frischholz.

Die Commerzbank stelle 2010 deutschlandweit fünf Milliarden Euro zusätzlich für Kredite für Neu- oder Zusatzgeschäfte der Unternehmen bereit. Auf Sachsen entfielen 250 Millionen Euro. Davon seien seit Jahresbeginn etwa 35 Prozent abgeflossen. „Das ist noch kein reißender Absatz“, sagte Frischholz.

dpa

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