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Studie: Viele Firmen sind froh über Standort "L", Fachkräfte fehlen

Studie: Viele Firmen sind froh über Standort "L", Fachkräfte fehlen

Kleine Unternehmen und Mittelständer rechnen mit einer positiven Entwicklung und sind mit dem Standort Leipzig sehr zufrieden. Zu dem Ergebnis kommt eine am Mittwoch vorgestellte Studie der Leipziger Wirtschaftsförderung.

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Trubel in der Innenstadt: Die meisten Leipziger Betriebe sind zufrieden mit dem Standort. (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Sie basiert auf den Antworten von 605 Betrieben der Messestadt, die im Frühjahr an einer schriftlichen Befragung teilnahmen. "Wir waren überrascht, dass die Resonanz so gut ist", sagte Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht (CDU). Vielen Unternehmen gehen allerdings die Fachkräfte aus.

Standort-Image: Kurz gesagt - Leipzigs Firmen finden Leipzig toll. Beurteilt wurde mit Schulnoten: 2,45 sei der bisher beste Wert im Vergleich zu Befragungen in anderen Städten, sagt Jürgen Bunde, Geschäftsführer der Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (Gefak). Er hat die Daten erfasst und ergänzt: Positiv wurden die Standortfaktoren Öffentlicher Personennahverkehr (2,1), die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen (2,2) und die Internet-Breitband-Versorgung (2,2) bewertet, kritisch hingegen das Lohn- und Gehaltsniveau (2,5), die Parkplatz-Situation (2,7) und das Fehlen von Hochschulabsolventen mit geeignetem Ausbildungsprofil (2,7).

Entwicklungsperspektive: Die ist gut. 60 Prozent der Firmen melden kurz- bis mittelfristig den Bedarf von Fachkräften an. Jede zweite Betrieb will seine Kapazitäten erweitern (gesucht werden vor allem Büroflächen) oder neue Dienstleistungen und Produkte auf den Markt bringen. Doch 80 Prozent der Betriebe sehen zukünftige Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von gelernten Arbeitskräften im gewerblich-technischen Bereich, drei Viertel erwarten Probleme bei der Suche nach Hochschulabsolventen und Auszubildenden fürs kommende Jahr.

Fachkräftesicherung: Die Ausbildungsquote in der Messestadt liegt bei 3,2 Prozent und ist damit niedriger als der Bundesschnitt. "Die Kooperation der Wirtschaft mit den Schulen sollte deshalb ausgebaut werden", so Bunde und meint unter anderem: Betriebsbesichtigungen, Praxistage, Sponsoring und die Präsenz auf Berufsmessen. Zwei Drittel der Firmen bieten immerhin Praktika und Ferienjobs für Schüler und Studenten an.

Kooperationen: Das Ergebnis sei herausragend, sagt Bürgermeister Uwe Albrecht. Mehr als 90 Prozent der Betriebe gaben an, mit anderen Firmen, Verbänden, Netzwerken, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen zu kooperieren. Vor allem auf den Gebieten: Vertrieb/Marketing, Weiterbildung/Qualifizierung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Förderung: Die Zusammenarbeit könnte besser sein: Nur 13 Prozent erklärten, dass sie in den letzten zwölf Monaten Kontakt mit der Leipziger Wirtschaftsförderung hatten. Gefragt waren Informationen über Fördergelder sowie Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Die Studie wird hier veröffentlicht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.09.2014

Benjamin Winkler

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