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Tarifeinigung für den Groß- und Außenhandel erzielt

Lohnzuwächse in Sachsen Tarifeinigung für den Groß- und Außenhandel erzielt

Die Mitarbeiter im Groß- und Außenhandel haben fortan mehr Geld in der Tasche. Und der Samstag ist für sie auch künftig kein normaler Arbeitstag. Über den Tarifabschluss freut sich vor allem die Gewerkschaft.

Quelle: dpa

Dresden. Die rund 35 000 Beschäftigten im sächsischen Groß- und Außenhandel bekommen mehr Geld. Nach der am Dienstag in Dresden erzielten Tarifeinigung werden rückwirkend zum 1. Juni die Löhne und Gehälter um 2,7 Prozent erhöht. Ab 1. April 2016 folgt eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent, teilte die Gewerkschaft Verdi am Nachmittag mit. Dazu kommen zwei Einmalzahlungen im April 2016 (90 Euro) und im Januar 2017 (40 Euro). Die Ausbildungsvergütungen werden jeweils ab dem 1. September um 30 Euro in diesem Jahr und um 20 Euro im kommenden Jahr angehoben.

Verdi bewertet den Tarifabschluss als einen guten Kompromiss, der angesichts der aktuellen Preisentwicklung Reallohnsteigerungen für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel erwarten lasse. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben gute Startbedingungen für die nächsten beiden Jahre gelegt“, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Annelie Schneider der Deutschen Presse-Agentur. Die dritte Tarifrunde sei „handfest“, aber auch entspannt gewesen. Man habe Gegenforderungen der Arbeitgeber abwehren können, beispielsweise den Samstag zum Regelarbeitstag zu machen.

Der Landesverband des Sächsischen Groß- und Außenhandels sprach von einem „schwierigen Abschluss“, weil er über dem realen Umsatzwachstum von unter einem Prozent in der Branche liege. „Der Abschluss tut weh, gibt unseren Unternehmen aber auch für zwei Jahre Planungssicherheit“, sagte Geschäftsführer Karsten Zobel der dpa.

Die Gewerkschaft hatte vor der dritten Verhandlungsrunde mit weiteren Streiks gedroht, sollten die Arbeitgeber nicht „noch ordentlich etwas drauf packen“. Verdi wollte anfangs eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent durchsetzen. Die Arbeitgeber schlugen in der zweiten Runde eine stufenweise Entgelterhöhung von 2,0 Prozent in diesem Jahr und 1,5 Prozent 2016 vor - für Verdi nicht genug. Am Dienstagnachmittag deutete sich ein Kompromiss an, der sich am Abschluss im Westen orientierte. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

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