Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Tillich besucht Leipziger Unternehmen und sieht "vorerst keine Alternative zur Braunkohle"

Tillich besucht Leipziger Unternehmen und sieht "vorerst keine Alternative zur Braunkohle"

Nach dem Beschluss zum Atomausstieg sieht Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) vorerst keine Alternative zur Braunkohle. Der Ausstieg nütze der Wirtschaft in Sachsen.

Voriger Artikel
DIHK warnt vor übertriebener Panik nach Börsenturbulenzen
Nächster Artikel
Q-Cells Mitarbeiter bangen um ihre Jobs - Haseloff will Hilfe

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) besucht am 10.08.2011 die Leipziger Energiebörse EEX.

Quelle: dpa

Leipzig. Im Freistaat baut das Unternehmen Mibrag in großem Stil Braunkohle ab. Die Bedeutung der erneuerbaren Energie werde zwar wachsen. Aber erst wenn es gelinge, Strom etwa aus Windkraft zu speichern, werde das Auswirkungen auf den Einsatz von Braunkohle haben, sagte Tillich am Mittwoch in Leipzig. Das Wirtschaftsministerium rechnet in Sachsen für 2011 mit einem Anteil der erneuerbaren Energien von 17 Prozent am Bruttostromverbrauch.

An Deutschlands einziger Energiebörse EEX habe sich das Moratorium und der Ausstiegsbeschluss zur Atomenergie in starken Preisschwankungen insbesondere im März gezeigt, sagte EEX-Vorstand Christoph Mura. „Die Börse macht Auswirkungen politischer Entscheidungen sichtbar.“ Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen hätten indes nicht zu einem Preisrutsch beim Handel an der EEX geführt.

php6ed7edba6c201108102124.jpg

Leipzig. Nach dem Beschluss zum Atomausstieg sieht Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) vorerst keine Alternative zur Braunkohle. Der Ausstieg nütze der Wirtschaft in Sachsen, sagte er am Mittwoch in Leipzig. Sein Besuch in der Messestadt führte Tillich zur Energiebörse EEX, zur T-Shirt-Druckerei Spreadshirt und zum Unternehmen Seecon Ingenieure in Lindenau.

Zur Bildergalerie

Nach Ansicht von Tillich wird der Freistaat von den Auswirkungen der Schulden- und Finanzkrise in Europa weitgehend verschont bleiben. Sachsen habe einen Exportanteil von 37 bis 40 Prozent und sei deshalb nicht so stark auf Ausfuhren abhängig wie etwa Baden-Württemberg, sagte Tillich bei einem Besuch der Energiebörse EEX. Deshalb sei Sachsen 2008 auch gut durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen. Die sächsische Wirtschaft habe zudem konkurrenzfähige Produkte und Technologien. „Bei mir ist der Optimismus größer als der Pessimismus,“ sagte Tillich. Er warnte vor einem Wohlstand auf Pump. Die öffentlichen Haushalte müssten nachhaltig konsolidiert werden.

phpV0WfY320110810210456.jpg

Tillich in der Leipziger T-Shirt-Druckerei Spreadshirt

Quelle: dpa

Neben der EEX besuchte der Ministerpräsident am Mittwoch auch die Leipziger T-Shirt-Druckerei Spreadshirt und das Unternehmen Seecon Ingenieure in Lindenau. Dort luden die Mitarbeiter Tillich zum „Kaffeeklatsch“ ein, nachdem sie ihm aktuelle Umweltschutz- und Energieeffizienz-Projekte des Planungsbüros vorgestellt hatten.

dpa/Frank Schmiedel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr