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Umfrage: Ostdeutscher Maschinenbau setzt Aufwärtstrend fort

Hohe Auslastung in Betrieben Umfrage: Ostdeutscher Maschinenbau setzt Aufwärtstrend fort

Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau konnte er seinen Aufwärtstrend fortsetzen, wie der Branchenverband Ost am Mittwoch in Leipzig mitteilte. 88 von 100 Unternehmen schätzten dabei ihre aktuelle Geschäftslage als sehr gut oder gut ein.

Der Ostdeutsche Maschinenbau setzt den Aufwärtstrend fort. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig - . Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau läuft weiter rund. Im zweiten Quartal konnte er seinen Aufwärtstrend fortsetzen, wie der Branchenverband Ost am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Er bezog sich dabei auf eine Umfrage unter seinen 350 Mitgliedern in den ostdeutschen Bundesländern inklusive Berlin. 88 von 100 Unternehmen schätzten dabei ihre aktuelle Geschäftslage als sehr gut oder gut ein. Drei Monate zuvor waren es 78 Betriebe.

„Die Kurve zeigt seit Ende 2016 stetig nach oben. Es scheint, als werde nun endlich der lang ersehnte wirtschaftliche Aufschwung eingeleitet“, sagte Verbandsgeschäftsführer Reinhard Pätz. Die Unternehmen investierten wieder mehr in Maschinen, Forschung und Entwicklung. 95 Prozent der Betriebe hätten zwischen Januar und Juni ihre Pläne wie geplant umgesetzt oder ihre Ausgaben sogar erhöht, hieß es.

Hohe Kapazitätsauslastung

Laut Umfrage betrug die Kapazitätsauslastung zur Jahresmitte im Schnitt 91,8 Prozent - der höchste Wert seit gut fünf Jahren. Etwa 84 Prozent der Firmen hatten im Vergleich zum ersten Quartal mehr oder gleich viele Aufträge. Das Auftragspolster erhöhte sich auf 5,1 Monate. 92 von 100 Betrieben rechnen im dritten Quartal mit gleichbleibenden oder besseren Geschäften, 40 Prozent der Firmen wollten bis Jahresende neue Mitarbeiter einstellen.

Bei anhaltenden politischen Krisen und außenwirtschaftlichen Unsicherheiten sei die Entwicklung nicht unbedingt zu erwarten gewesen, meinte Pätz. Doch die Weltwirtschaft komme zunehmend in Schwung. Zudem seien die Betriebe mittlerweile international breiter aufgestellt. Zu den wichtigsten Exportländern gehörten nicht mehr nur China, die USA, Russland und EU-Staaten, sondern die Kunden kämen vermehrt auch aus Indien, Mexiko und südamerikanischen Ländern.

Fachkräftemangel als Gefahr

Politik und Banken müssten daher unbürokratische Finanzierungslösungen für mittelständische Auslandsprojekte bereithalten. Eine Gefahr für den Aufschwung sieht Pätz im Mangel an Fachkräften. Zahlreiche Unternehmen hätten enorme Schwierigkeiten, qualifizierte Facharbeiter, Ingenieure, Führungs- und Nachwuchskräfte zu finden. Zusätzlich müssten die ostdeutschen Betriebe ein verstärktes altersbedingte Ausscheiden von Mitarbeitern kompensieren.

Zum ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau werden etwa 470 Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern gerechnet. Die Zahl der Beschäftigten liegt aktuell bei rund 81 000. 2016 erzielte die Branche einen Umsatz von 17,7 Milliarden Euro. Die Exportquote erreichte knapp 50 Prozent.

Von LVZ

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