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Unternehmen stellt neue Erdgasleitung für Sachsen vor

Energie Unternehmen stellt neue Erdgasleitung für Sachsen vor

Eine 110 Kilometer lange Pipeline durch Sachsen soll in den kommenden Jahren entstehen. Erste Informationen werden vorgestellt und der Verlauf diskutiert.

Ein Pipeline-Stück der Wingas GmbH & Co. KG für die Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung "OPAL" wird mit Hilfe von Seitenbaumkränen ins Erdreich im sächsischen Reinersdorf verlegt. (Archivbild)

Quelle: dpa

Dresden. Nach der Erdgasleitung Opal will das Unternehmen Gascade eine weitere Pipeline durch Sachsen bauen. Das Raumordnungsverfahren für die Europäische Gas-Anbindungs-Leitung (Eugal) soll voraussichtlich im November starten. „Wir prüfen eine Vorzugstrasse und mögliche groß- und kleinräumige Varianten“, sagte Gesamtprojektleiter Ludger Hümbs der dpa. Vor allem müssten die Auswirkungen der Trassenverläufe auf Mensch, Natur und Umwelt bewertet werden, hieß es.

Der Verlauf der Pipeline sowie weitere Infos zum Bau sollen am 1. und 3. November in Coswig (Landkreis Meißen) sowie in Deutschneudorf (Erzgebirge) den Anwohnern vorgestellt und diskutiert werden.

Die rund 110 Kilometer lange Strecke durch Sachsen soll zum Großteil parallel zur Pipeline Opal verlaufen - über Beiersdorf, Niederau und Coswig durch das Erzgebirge bis hin zu Deutschneudorf und weiter nach Tschechien. Zum einen sei der Korridor bereits untersucht worden. „Wir kennen die möglichen baulichen Herausforderungen.“ Zum anderen hofft das Unternehmen so auf möglichst wenig Einwände von Anwohnern. Weil Teile der bestehenden Infrastruktur genutzt werden können, sollen auf weiten Teilen des sächsischen Abschnitts statt der ursprünglichen zwei nur noch ein Strang gebaut werden.

Läuft alles nach Plan, soll Mitte 2018 mit dem Bau der Pipeline begonnen werden. „Ende 2019 soll der erste Strang in der Erde liegen und Gas fließen“, so Hümbs. Die zweite Leitung soll „erhebliche Lücken“ beim Erdgas-Bedarf schließen.

Das Unternehmen Gascade, ein Gemeinschaftsunternehmen von BASF und dem russischen Erdgasriesen Gazprom, will mit Eugal zusätzliches russisches Erdgas von der Ostsee nach Tschechien zu bringen. Die insgesamt 485 Kilometer lange Erdgasleitung verläuft von Lubmin an der Ostsee durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis hin zur deutsch-tschechischen Grenze.

LVZ

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