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VNG in Leipzig gerettet: Energieriese EnBW übernimmt Anteile von EWE

Milliardendeal VNG in Leipzig gerettet: Energieriese EnBW übernimmt Anteile von EWE

EnBW hat das Rennen gemacht: Der Karlsruher Energiekonzern übernimmt den Mammutanteil an der Verbundnetz Gas AG (VNG). Damit ist der Erhalt am Standort Leipzig vorerst gesichert.

Die VNG-Zentrale in Leipzig.
 

Quelle: Kempner

Leipzig. Der Verbleib  der Verbundnetz Gas AG (VNG) in Leipzig ist offenkundig gesichert. Zugleich ist eine Zerschlagung des größten ostdeutschen Konzerns (zehn Milliarden Euro Umsatz, 1400 Mitarbeiter) vom Tisch. „Definitiv, VNG wird als eigenständiges Unternehmen am Standort Leipzig fortgeführt“, versicherte Frank Mastiaux, Vorstandschef der Karlsruher Energie Baden Württemberg AG (EnBW), am Freitag. „Gemeinsam, partnerschaftlich wollen wir das Geschäft langfristig weiterentwickeln.“ Dazu würden die „hochkompetenten Mitarbeiter“ benötigt.

„Die VNG gehört zu Leipzig wie das Gewandhaus“, betonte der Manager. Kurz zuvor hatte er die Unterschrift unter eine Vereinbarung mit Matthias Brückmann gesetzt, dem Chef des Energieversorgers EWE. Der Vertrag sieht vor, dass EnBW den 74,21-prozentigen Anteil der Oldenburger an VNG übernimmt und damit künftig bei den Leipzigern das Sagen haben wird.

Zugleich ist damit eine mehr als anderthalbjährige Hängepartie um die Zukunft der VNG beendet. Nach der Mehrheitsübernahme durch EWE war ungewiss, ob die Niedersachsen ihre Beteiligung abstoßen oder verkaufen. Verhandlungen über eine Veräußerung an den Leipziger Stadtkonzern LVV waren ergebnislos verlaufen.

Mastiaux erklärte, er lege großen Wert auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den kommunalen Anteilseignern an der VNG. Neun ostdeutsche Kommunen, darunter Leipzig und Dresden, haben ihre Aktien von zusammen 25,79 Prozent in einer Beteiligungsgesellschaft gebündelt.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht für die VNG, die Mitarbeiter und die Stadt Leipzig eine gute Perspektive: „Das ist eine solide und hoffentlich auch nachhaltige Partnerschaft“, sagte er laut einer Mitteilung der Staatskanzlei am Freitag. Tillich hob hervor, dass der Freistaat mit den baden-württembergischen Partnern bisher immer gute Lösungen gefunden habe und die sächsische Wirtschaft durch die Zusammenarbeit gestärkt worden sei.

Von Ulrich Milde / maf

Leipzig, Braunstraße 51.36541 12.430581
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