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Versandhändler Zweitausendeins verlegt seinen Firmensitz nach Leipzig

Versandhändler Zweitausendeins verlegt seinen Firmensitz nach Leipzig

Der Verlags-, Medien- und Buchhändler Zweitausendeins verlegt im Sommer seinen  Firmensitz von Frankfurt/Main nach Leipzig. Das bestätigte Gesellschafter Michael Kölmel am Freitag gegenüber LVZ-Online.

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Kinowelt-Gründer Michael Kölmel (Archivfoto)

Quelle: André Kempner

Leipzig. „Im Juli zieht die Kinowelt nach Berlin, dann übernehmen wir die Räume in der Karl-Tauchnitz-Straße 6“, sagte Kölmel. So wolle er Synergieeffekte genutzt werden. In der Innenstadt-Villa hatte Kölmel bereits bis 2008 das Sagen. Dann verkaufte er die Kinowelt an das französische Filmunternehmen Studio Canal.

Kölmel erwartet, dass einige ehemalige Kinowelt-Mitarbeiter in Leipzig bleiben und das Team von Zweitausendeins verstärken. Für die meisten der momentan rund 70 Mitarbeiter des Unternehmens werde sich mit dem Standortwechsel nichts ändern. Sie arbeiten in den 14 Präsensfilialen. Nur mit acht Angestellten müsse über einen Wechsel nach Sachsen gesprochen werden.

Kölmel hatte den schwächelnden Kulthandel 2006 noch unter dem Dach der Kinowelt übernommen. „Das war ein reiner Sanierungsfall“, so der Gesellschafter. Die Verluste habe er Jahr für Jahr abgebaut. In diesem Geschäftsjahr erwartet Kölmel noch ein geringes Minus, 2011 will er erstmals die Gewinnzone erreichen. Genaue Zahlen nannte er nicht.

Für dieses Ziel wurde Zweitausendeins neu aufgestellt. Im Filmbereich setzt das Unternehmen auf Eigeneditionen. Im Buchbereich will Kölmel weiter mit preisgünstigen Angeboten und Nachdrucke von Klassikern aus Literatur, Wissenschaft sowie Philosophie punkten.

Mit einer gerade überarbeiteten Internetseite soll zudem der Onlinehandel gestärkt werden. Im Wechsel seines Versanddienstleisters sieht Kölmel weiteres Sparpotenzial. Das sei bisher nicht möglich gewesen, weil ihn langfristige Verträge gebunden hätten.

Neu in der Planung sind Shop-in-Shop-Lösungen gemeinsam mit bereits bestehenden Buchhandlungen. „Damit wollen wir in die Universitätsstädte“, so der Gesellschafter und nannte dabei Erfurt und Karlsruhe als jüngste Beispiele.

Ein Klassiker bleibt laut Kölmel aber unangetastet: das seit 1969 existierende Merkheft. In der gedruckten Hauspostille im Hosentaschenformat erscheinen die aktuellen Angebote von Zweitausendeins.

mro / mpu

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