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Von Gulaschkanone bis Hochtechnologie: Immer weniger Sachsen machen sich selbstständig

Von Gulaschkanone bis Hochtechnologie: Immer weniger Sachsen machen sich selbstständig

Die Sachsen wagen sich immer seltener an eine Existenzgründung. Seit Jahren verschwänden mehr Unternehmen vom Markt als neue hinzukämen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig, Thomas Hofmann, am Freitag bei der Vorstellung des „1. Sächsischen Gründerreports“.

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Reinhard Schröter, Hauptgeschäftsführer in der Handwerkskammer Leipzig.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Im Jahr 2011 habe es 15 378 Existenzgründungen gegeben, die meisten von Kleingewerbetreibenden - also klassischen Ein-Mann-Betrieben. 2004 seien es noch 22 362 Gründungen gewesen. Auch im ersten Halbjahr 2012 habe sich der negative Trend fortgesetzt.

Die IHK macht verschiedene Gründe für die maue Gründerstimmung verantwortlich. Zum einen sei die demografische Entwicklung hinderlich - eine schrumpfende Bevölkerung bedeute auch weniger Nachfrage und weniger Konsumentenpotenzial. Zum anderen wirke sich die zuletzt gute Konjunktur negativ aus. „In konjunkturell guten Zeiten ist der Drang, sich selbstständig zu machen, nicht so ausgeprägt“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Leipziger Handwerkskammer, Reinhard Schröter.

Etwas anders als bei den Gewerbebetrieben sei die Lage im Handwerk, sagte Schröter. „Die Zahl der Handwerksbetriebe ist auch im Jahr 2011 weiter gewachsen.“

Im Gewerbebereich werde vor allem im Dienstleistungs- und im Baugewerbe gegründet, dort entstünden auch mehr Betriebe als vom Markt verschwänden. „Wir sind über jeden froh, der ein nachhaltiges Konzept vorlegen kann, ob es die Gulaschkanone ist oder die Hochtechnologie“, sagte Hofmann. Gerade im wichtigen technologischen Bereich gebe es jedoch in Sachsen weiter Nachholbedarf.

dpa

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