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Warnstreik: Mehrere hundert Mitarbeiter der Uni-Klinik legen ihre Arbeit nieder

Warnstreik: Mehrere hundert Mitarbeiter der Uni-Klinik legen ihre Arbeit nieder

Im festgefahrenen Tarifkonflikt um höhere Einkommen haben die Beschäftigen am Universitätsklinikum Leipzig am Donnerstag den Druck erhöht. Bis zu 700 der insgesamt 2500 Krankenschwestern, Pfleger, Techniker und Verwaltungsmitarbeiter beteiligten sich jeweils im Wechsel an einem ganztägigen Warnstreik.

Leipzig. Zudem machten sie mit einer Demonstration, einer Kundgebung und zahlreichen Aktionen auf ihre Forderungen aufmerksam. „Die Beschäftigten sind ziemlich angepickt, wie mit ihnen umgegangen wird“, sagte Gabriele Meyer von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

„Der Klinikbetrieb ist trotz des Warnstreiks abgesichert, niemand kommt zu Schaden“, betonte Meyer vor der Protestaktion. Es habe Absprachen mit der Verwaltung gegeben, eine Notbesetzung, ähnlich der an Wochenenden, sei vorhanden. Die an der Klinik angestellten Ärzte, die auch vor kurzem streikten, seien solidarisch. Auch Kollegen an anderen Kliniken würden die Vorgänge an der Leipziger Uniklinik genau beobachten, in vielen Hospitälern stünden Tarifverhandlungen an.

Das Personal beklagt, dass es zehn Prozent weniger Gehalt bekommt als an Universitätskliniken bundesweit üblich. Die Angestellten haben, ähnlich wie der Großteil der Ärzte, einen separaten Haustarifvertrag und sind nicht mit den entsprechenden Bezügen beim Land angestellt. Schon zum zweiten Mal im April legten die Mitarbeiter daher ihre Arbeit nieder. In der letzten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber eine Erhöhung von 2,8 Prozent über die nächsten zwei Jahre angeboten. Das sei deutlich zu gering, sagte Meyer. Die Tarife müssten sich endlich dem üblichen Niveau an Kliniken nähern. „Es geht nicht, dass die Beschäftigten weiter die Konsolidierung des Leipziger Uni-Klinikums stemmen müssen." Die Verhandlungen gehen am Montag in die nächste Runde. Es geht um den Verdienst von 2500 Klinik-Angestellten.

dpa

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