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Was Leipzig der Design-Branche zu bieten hat - Desginers Open

Was Leipzig der Design-Branche zu bieten hat - Desginers Open

Leipzig als Eldorado für Designer? Geht es nach der Leipziger Messe, ist das die Stoßrichtung für die Designers' Open - jetzt und in Zukunft. Zum ersten und wohl nicht zum letzten Mal veranstaltet und vermarktet die Messegesellschaft das Festival als Trendmotor der Branche.

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Folgt die Form der Funktion oder umgekehrt? Mehr als 200 Aussteller stellen ihre Designerstücke in Vorträgen und Präsentationen während des Festivals vor.

Quelle: DOLeipziger Messe

Doch gibt der Standort auch her, was die Organisatoren versprechen? Felix Kretz hat die Frage an die hiesige Fachwelt weitergegeben.

Der Pionier: Bernd Schröder

Bernd Schröder ist ein Pionier auf seinem Gebiet. Der 58-jährige diplomierte Industriedesigner brach 1993 aus Braunschweig Richtung Leipzig auf, um hier seine geschäftlichen Zelte aufzuschlagen. "Leipzig hatte schon damals Potenzial", sagt der gebürtige Niedersachse, der heute im Haus des Buches firmiert und zudem unter dem Dach des Verbandes Deutscher Industrie Designer (VDID) für seine Kollegen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen spricht. 600 Designer sind im VDID organisiert, der sich als ideeller Träger der Designers' Open versteht.

So wie Schröder weiland sein eigenes unternehmerisches Wagnis einging, stößt die Leipziger Messe mit der Jungfern-Ausrichtung des Festivals in ein Gebiet vor, das Wachstum verspricht. "Design ist eine Investition", meint Schröder. Dass die Leipziger Messe damit Neuland betritt, hält der Fachmann für respektabel - und ausbaufähig: "Im Gesamtpaket fehlt noch der Bereich Grafik-Design." Denn auch auf diesem Feld geht offenbar noch einiges in Leipzig. "Es gibt viele gute Start-Ups, von denen sich die meisten profiliert haben", bemerkt Schröder.

Der Netzwerker: Karsten Böhme

Karsten Böhme ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Eben deswegen weiß der 41-jährige, ausgebildete Tischler und studierte Holztechniker, dass das Arbeiten im Netzwerk mit weiteren Spezialisten von Vorteil ist. "Eigentlich sind wir hier Einzelkämpfer, tun uns für bestimmte Projekte aber in Teams zusammen", sagt Böhme mit Blick auf die Gemeinschaft im sogenannten Himbeerpalais in der Brandvorwerkstraße.

Das pinkfarbene Haus vereint Designer wie Böhme, der sich auf Innenarchitektur eingeschossen hat, Grafiker, Texter und Filmemacher unter einem Dach, gilt als zentrale Kreativ-Kolonie im Süden. "Diese Vielfalt kann kaum ein zweiter Standort so wiedergeben", ist der gebürtige Leipziger überzeugt. Für die Arbeit sei die familiäre Atmosphäre äußerst fruchtbar, ebenso "ganz großes Potenzial" vorhanden. Ergo: Dass die Messegesellschaft die Designers' Open an sich gezogen hat, kann für die Branche nur fördernd sein. "Die Übernahme durch die Messe ist der richtige Schritt", so Böhme. Weil: Kleinere Büros hätten somit die Chance, sich zu präsentieren, bleibe der "Fokus auf der lokalen, kreativen Schicht".

Die Designers' Open

Die Designers' Open finden vom 25. bis 27. Oktober erstmals in der Glashalle auf dem neuen Messegelände statt und sollen in diesem Jahr wieder gut 12.500 Besucher nach Leipzig bringen. Das Tagesticket kostet elf, ermäßigt neun Euro. Zudem winkt beim Kauf einer Karte Preisnachlass für die gleichzeitig laufende Grassimesse. Offiziell eröffnet wird das Festival bereits am Donnerstag um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) am Hauptstandort mit einer Fashionshow.

Am Sonnabend steigt die "DO/Night" im Stadtbad, Eutritzscher Straße 21, mit Live-Musik (Eintritt 18 Euro). Abgesehen von der Glashalle verteilen sich über Leipzig und erstmals auch über Halle und Dresden insgesamt 78 sogenannter "DO/Spots". Auf Deutsch: Standorte von Designern wie zum Beispiel dem Himbeerpalais, Brandvorwerkstraße 52-54, wo sich Besucher ein kostenloses Bild von der Branche machen können.

www.designersopen.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.10.2013

Felix Kretz

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