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Waschechter Leipziger: Neuer Porsche Panamera in Berlin vorgestellt

Bis zu 550 PS ab 113.000 Euro Waschechter Leipziger: Neuer Porsche Panamera in Berlin vorgestellt

Begleitet von einer Inszenierung aus Licht, Musik und Choreographie feierte er am Dienstagabend in Berlin Weltpremiere: der neue Porsche Panamera. Der flotte Flitzer ist der erste waschechte Panamera aus Leipzig. Die Karosserie des Vorgängermodells von 2009 kam schließlich per Zug aus dem Volkswagen-Werk Hannover.

Die zweite Generation des Porsche Panamera ist am Dienstag vorgestellt worden.

Quelle: PR/Porsche AG

Berlin. Begleitet von einer Inszenierung aus Licht, Musik und Choreographie feierte er am Dienstagabend in Berlin Weltpremiere: der neue Porsche Panamera. Der flotte Flitzer ist der erste waschechte Panamera aus Leipzig. Die Karosserie des Vorgängermodells von 2009 kam schließlich per Zug aus dem Volkswagen-Werk Hannover. In Sachsen erfolgte lediglich die Endmontage des viertürigen Sportwagens mit dem Komfort einer Luxuslimousine.
 
Der Panamera der zweiten Generation - von der ersten wurden mehr als 150.000 Stück verkauft - wurde von Grund auf neu entwickelt. „Ein ganz großes Augenmerk lag auf dem Design und dem Antrieb“, betonte Porsche-Vorstandschef Oliver Blume (48). Bei der Fahrdynamik sei noch mal ein spürbar höheres Level erreicht worden. Das Fahrzeug, das etwas schlanker wirkt als der Vorgänger und in der Top-Version 550 PS auf die Straße bringt, hat abgespeckt: Er ist rund 100 Kilogramm leichter. „Wir haben den Panamera komplett auf Aluminium umgestellt", berichtete Blume. Der Wagen erreicht Tempo 306. „Dafür haben wir im Werk Leipzig massiv investiert und ein auf dieses Feld spezialisiertes Werkzeugbau-Unternehmen gekauft.“ Das gebe einen Ausblick, wohin Porsche in Sachen Leichtbau steuere. In einer zweiten Stufe werde es auch Hybridvarianten geben. Ausgestattet ist der Wagen auch mit Allradantrieb. „Die lenkbare Hinterachse bringt uns in den Kurven sensationelle Stabilität“, sagte Blume.

Am Dienstagabend ist in Berlin die zweite Generation des Luxus-Geländewagens Porsche Panamera vorgestellt worden. Das bis zu 550 PS starke Dickschiff wird im Leipziger Werk des Zuffenhausener Herstellers montiert. (Bilder: PR/Porsche AG)

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In den Ausbau in Leipzig hat die Stuttgarter Sportwagen-Schmiede 500 Millionen Euro investiert. Karosseriebau, Logistikzentrale, Qualitätszentrum – alles ist neu. Dabei wurden 600 Arbeitsplätze geschaffen. Gegenwärtig hat das Werk im Norden der Messe-Metropole etwas mehr als 3800 Beschäftigte. Im Sommer dürfte die Hürde von 4000 Mitarbeitern genommen sein. "Der neue Panamera ist ein toller Schritt für uns in die Zukunft", freute sich Siegfried Bülow (64), der Leiter des Leipziger Werks. "Mit dem Auto fahren wir in der Weltspitze."

Leipzig setzt sich gegen Hannover durch
 
Der Zuschlag für den vollständigen Bau des Panamera erfolgte vor zwei Jahren. Damals setze sich das hiesige Werk gegen die VW-Fabrik in Hannover durch. „Die Komplettfertigung der nächsten Panamera-Generation in Leipzig ist nun ein logischer Schritt und die Fortschreibung der Erfolgsgeschichte von Porsche in Sachsen“, sagte der damalige Porsche-Chef und jetzige Volkswagen-Konzernboss Matthias Müller (63).
 
Diese begann 1999. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens prüfte Porsche insgesamt 17 Standorte in Deutschland für den Bau eines neuen Werks mit Leipzig als Sieger. Bereits drei Jahre später rollte der erste Cayenne von den Bändern. Zum Start waren 300 Mitarbeiter an Bord.

Bereits dreimal wurde massiv ausgebaut: 2006 für den Panamera, fünf Jahre später für den Macan und jetzt für die Komplettfertigung des Panamera. Bislang hat Porsche in die Leipziger Fabrik, die einzige neben dem Stammwerk in Stuttgart, 1,3 Milliarden Euro investiert.
 
Im vorigen Jahr wurden hier 164 972 Autos gefertigt. Das bedeutet, dass gut 70 Prozent aller produzierten Porsches aus Leipzig kamen. Kleiner Wermutstropfen: Die nächste Generation des Cayenne, die 2018 auf den Markt kommen dürfte, eird dann nicht mehr in Leipzig gebaut, sondern in Bratislava.

Der neue Panamera steht ab 5. November bei den Händlern. Das günstigste Modell kostet 113.027 Euro.

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