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Winter lässt Zahl der Arbeitslosen in Sachsen steigen - Quote in Leipzig liegt bei 11,2 Prozent

Winter lässt Zahl der Arbeitslosen in Sachsen steigen - Quote in Leipzig liegt bei 11,2 Prozent

Mit dem Wintereinbruch ist die Zahl der Menschen ohne Arbeit in Sachsen weiter gestiegen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Chemnitz mitteilte, waren im Januar 213.623 Männer und Frauen ohne Job, 20.994 mehr als im Dezember.

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Im Januar stieg die Arbeitslosigkeit saisonbedingt an.

Quelle: dpa

Chemnitz/Dresden. Die Arbeitslosenquote stieg von 9,1 auf 10 Prozent.

Der Anstieg sei im Januar üblich, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Jutta Cordt. Das Plus sei „wegen der bisher milden Witterung geringer als in den vergangenen Jahren“. Verglichen mit dem Vorjahr gab es in diesem Januar rund 12.200 Arbeitslose weniger. Die Quote hatte vor zwölf Monaten bei 10,6 Prozent gelegen.

Auch Leipzig schneidet im Vergleich zum Vorjahr gut ab. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote in der Messestadt bei 12 Prozent, im Januar 2014 pegelte sie sich bei 11,2 Prozent ein (Vormonat 10,3 Prozent). Das sind 1475 Arbeitslose weniger als vor zwölf Monaten. Trotzdem stieg auch an der Pleiße die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat an.

Derzeit suchen 30.535 Frauen und Männer in der Stadt einen Job. Am stärksten stieg die Zahl in der Altersgruppe ab 50 Jahren: 629 Menschen mehr als im Vormonat sind von der Arbeitslosigkeit betroffen, insgesamt 9.365. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist um 428 auf 9481 angestiegen, bei den Jüngeren ab 25 Jahren suchen 2840 Personen einen Arbeitsplatz.

Die Zahl der freien Stellen in Leipzig ist im Vergleich zum Dezember 2013 wieder leicht gestiegen: Wirtschaft und Verwaltung meldeten 1297 freie Stellen, 153 mehr als im vergangenen Monat. Trotzdem rechnet Elke Griese, Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Leipzig, auch im Februar mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit, wenn auch geringer als am Jahresanfang.

Zum Jahresende seien viele befristete Verträge ausgelaufen, und in den witterungsbedingten Branchen sei es zu winterbedingten Entlassungen gekommen, so Griese am Donnerstag. "Diese Entwicklung ist typisch für den Januar."

dpa/lyn

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