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Wirtschaftsminister Morlok: Flächendeckenden Mindestlohn wird es nicht geben

Wirtschaftsminister Morlok: Flächendeckenden Mindestlohn wird es nicht geben

Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) sieht ein Versagen der Gewerkschaften. „Die Gewerkschaften haben sich ganz erheblich entfernt von den Situationen in den Unternehmen“, sagte Morlok im Interview mit der LVZ (Mittwochsausgabe).

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Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) glaubt nicht an die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns.

Quelle: André Kempner

Leipzig. „Sie betreiben eine Politik der Arbeitsplatzbesitzer.“ Zudem glaubt der 51-Jährige nicht an die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns. Obwohl dies von einigen Parteien für nach der Bundestagswahl versprochen wurde.

"Egal wie die Wahl ausgeht, einen flächendeckenden branchenübergreifenden Mindestlohn wird es nicht geben", sagte Morlok. Als Grund nannte er die schwankenden Lebenshaltungskosten zwischen den Kreisen. „Also sollten regionale Lohnfindungen erfolgen“, so der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Es sei eine bewusste Entscheidung jedes Arbeitnehmers oder Unternehmers, ob er in eine Tariforganisation eintritt. „Wenn sich auf beiden Seiten des Tisches nur eine deutliche Minderheit für eine Mitgliedschaft in einer Tarifpartei entschieden hat, dann ist die Frage inwieweit der Staat diese Mehrheitsentscheidung außer Kraft setzen darf.“ Außerdem sei es, laut Morlok, problematisch, dass die Gewerkschaften nicht die Interessen der Arbeitsplatzsuchenden vertreten.

Insgesamt sieht der sächsische Wirtschaftsminister die Arbeitsmarkt-Situation im Freistaat aber positiv. „Ich erwarte für 2013 einen leichten Rückgang der Arbeitslosenquote von den 9,8 Prozent im letzten Jahr um 0,3 Prozentpunkte“, prognostizierte Morlok. Das liege an den positiven Zeichen der Konjunktur. Nach dem eher mäßigen ersten Quartal 2013 werde der Freistaat aus dem Gesamtjahr mit einem leichten Plus des Bruttoinlandsproduktes herausgehen. Besonders in der Baubranche seien nach einem harten Winter, die Auftragsbücher so voll wie seit zehn Jahren nicht mehr.

A.K./mpö

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