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Zusätzlicher Ruhetag: Sachsens Gastronomen fehlen die Fachkräfte - Gewerkschaft mit Sorge

Mindestlohn Zusätzlicher Ruhetag: Sachsens Gastronomen fehlen die Fachkräfte - Gewerkschaft mit Sorge

Unmittelbar vor Beginn der Sommersaison befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), dass Arbeitgeber den gesetzlichen Mindestlohn für Saisonkräfte unterlaufen werden.

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Sachsens Gastronomen fehlen die Fachkräfte.

Quelle: Axel Heimken

Leipzig. „Eigentlich müssten die Arbeitszeiten so angepasst werden, dass der Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde auch tatsächlich erreicht wird“, sagte Volker Heinrich, NGG-Geschäftsführer für die Region Dresden-Chemnitz. Häufig werde dies formell auch gemacht, allerdings verlangten manche schwarze Schafe, dass darüber hinaus unbezahlte Überstunden geleistet werden.

Unterdessen beklagen die Gastronomen in den sächsischen Urlaubsgebieten einen Mangel an Fachkräften. „Die Personalknappheit bereitet uns richtige Probleme“, erklärte Gunter Claus, Geschäftsführer des Dehoga-Regionalverbands Sächsische Schweiz. Die Gästezahlen stiegen unter anderem, weil die Tourismusverbände gute Arbeit leisteten. Umso bedauerlicher sei es deshalb, wenn durch das fehlende Fachpersonal die Servicequalität leide.

Mit dem neuen Mindestlohn könne die Branche durchaus leben. „Aber es gibt zahlreiche zusätzliche Aufgaben wie etwa die Arbeitszeiterfassung zu erledigen“, erklärte Claus. Dadurch entstehe erhöhter Büroaufwand. Dies und der Mangel an geeigneten Fachkräften habe bei manchen Betrieben bereits dazu geführt, dass sie statt einem zwei Ruhetage pro Woche machten.

Nach Angaben der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit wurden allein im April 529 freie Stellen im Hotel- und Gastgewerbe gemeldet. Insgesamt zählt die Branche im Freistaat etwa 476 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Wie viele Minijobber in der Saison dazu kommen, wird nicht erfasst.

Die Gewerkschaft setzt nach Heinrichs Angaben darauf, dass die angekündigten Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns auch tatsächlich Wirkung zeigen. „Das ist ja auch im Sinn der Anständigen, die sich an die Regeln halten und die wir schützen müssen“, meinte er. Ihm wäre es sehr recht, wenn etwa ein Präzedenzfall geschaffen werde und bei einem Verstoß scharfe Strafen verhängt würden.

Matthias Roth

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