Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
ifo: Wirtschaftswachstum zieht an - Sachsen überdurchschnittlich

Flüchtlinge als Sondereffekt ifo: Wirtschaftswachstum zieht an - Sachsen überdurchschnittlich

Im kommenden Jahr erwarten die Experten vom ifo-Institut ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Besonders Sachsen sticht hervor. Auch die Zuwanderung beschert einigen Branchen Zuwachs.

Logo des Ifo-Insituts (Archivbild)

Quelle: dpa

Dresden. Nach 1,6 Prozent in diesem Jahr erwartet das ifo-Institut für 2016 ein kräftigeres Plus von 1,8 Prozent in der ostdeutschen Wirtschaftsleistung. Gestützt werde der Aufschwung auch weiter von binnenwirtschaftlichen Kräften, insbesondere dem privaten Konsum, sagte der stellvertretende Geschäftsführer der Dresdner Niederlassung, Joachim Ragnitz, am Mittwoch. Damit folge der Verlauf im Osten der Entwicklung in ganz Deutschland, wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau.

Etwas besser als der Bundesdurchschnitt wird sich den Erwartungen zufolge die sächsische Wirtschaft entwickeln. Hier wird beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt ein Plus von 1,9 Prozent in diesem und von 2,0 Prozent im nächsten Jahr angenommen.

Auch die Flüchtlingskrise schlage sich in der Entwicklung nieder. „Wir haben weiterhin positive Effekte aufgrund der angenommenen Flüchtlingszuwanderung“, sagte Ragnitz. Vor allem beim Konsum, aber auch im ohnehin gut laufenden Baugewerbe sowie im Wohnungswesen sei aufgrund einer Ausweitung der staatlichen Leistung mit Zuwächsen zu rechnen.

Skeptisch zeigte sich Ragnitz, was die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt angeht. Die Fachkräfteprobleme der ostdeutschen Wirtschaft seien dadurch eher nicht zu lösen. „Nach allem, was man weiß, ist die Qualifikation vieler Zuwanderer dann doch nicht so gut, wie es die Unternehmen eigentlich brauchen würden“, sagte er. Für 2017 erwartet das ifo-Institut zuwanderungsbedingt in ganz Deutschland einen Anstieg der Erwerbslosenzahl um 300.000.

Die Zahl der Erwerbstätigen soll der Prognose zufolge in Ostdeutschland in diesem und dem nächsten Jahr um 0,3 beziehungsweise 0,4 Prozent steigen. Mit erwarteten 0,2 Prozent hinkt Sachsen in diesem Jahr noch leicht hinterher. Am Arbeitsmarkt drücke die Einführung des Mindestlohns noch aufs Tempo, allerdings nicht in dem ursprünglich befürchteten Ausmaß, sagte Ragnitz.

lvz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
 
Treffpunkt für Unternehmen
05.12.2016, 09:00 Uhr - 10:30 Uhr
10. Sächsischen Umweltmanagement-Konferenz
05.12.2016, 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
13. Mitteldeutscher Unternehmertag
05.12.2016, 12:00 Uhr - 18:30 Uhr
Branchentreff Handelsvertreter
12.12.2016, 10:00 Uhr - 13:00 Uhr
Gründerabend
14.12.2016, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr
Gründerabend
11.01.2017, 16:30 Uhr - 18:30 Uhr

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr