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Nachrichten Trump und die Staatschefs

Trump und die Staatschefs

RUSSLAND: Im Wahlkampf hatte sich Donald Trump als Putin-Freund positioniert. Nach der Wahl hat er diese Haltung verändert und Russlands-Vorgehen in der Ukraine kritisiert. In dem Telefonat mit Putin am 28. Januar ist Trump Medienberichten zufolge nicht nur über den Atomwaffenvertrag gestolpert. Er habe auch mit seinem eigenen Erfolg geprahlt, heißt es. Quelle: dpa
AUSTRALIEN: „Das war bei weitem der schlimmste Anruf von allen“, soll Trump laut „Washington Post“ nach dem Telefonat mit Australiens Premier Malcolm Turnbull gesagt haben. Nach 25 Minuten habe er das Gespräch abrupt abgebrochen. Konkret ging es um die Zusage der USA, Flüchtlinge aus einem Lager Australiens in Papua Neuguinea aufzunehmen. Trump nannte diese Abmachung den „schlechtesten Deal aller Zeiten“ und warf Australien vor, „die nächsten Boston-Attentäter“ zu exportieren. Quelle: AP
MEXIKO: China und Mexiko stehen ganz oben auf der Liste von Donald Trumps ungeliebten Staaten. Dementsprechend verlief auf der erste Kontakt mit Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto. Nach einem Telefonat über die Grenzmauer, die Mexiko bezahlen soll, sagte Peña Nieto ein Treffen mit Trump ab. Quelle: imago
GROSSBRITANNIEN: Theresa May hat Donald Trump zwar im Weißen Haus besucht und nicht nur mit ihm telefoniert. Im Vorfeld dieses Treffens aber hat sich der US-Präsident auch einen diplomatischen Fauxpas geleistet: Erstens traf er zuvor noch Nigel Farage, den ehemaligen Chef der UK Independence Party. Darüber hinaus sagte Trump beim ersten Telefonat mit May ganz lapidar: „Wenn Sie in die USA reisen, sagen sie Bescheid,“ Quelle: imago
KANADA: Unterschiedlicher könnten zwei benachbarte Staatschef wohl kaum sein: Justin Trudeau und Donald Trump. Viel ist nicht bekannt über die drei Telefonate zwischen den beiden Politiker, Nur eine eher zurückhaltende Beschreibung Trudeaus nachdem dieser Trump zur Wahl gratuliert hatte: „Es war eine sehr zivilisierte Unterhaltung. Es war eine nahezu freundliche Unterhaltung. Er ist ein Geschäftsmann. Er kommt gut mit Menschen klar. Er weiß, wie man sympathisch ist.“ Quelle: AP
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