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Zehn Küsse für die Ewigkeit

Wie im Märchen: Mit einem Kuss besiegelten Prinz William und Kate ihre royale Trauung im April 2011 auf einen Balkon des Buckingham Palace. Der Kuss war allerdings eher ein Küsschen, denn er dauerte gerade einmal 0,7 Sekunden. Immerhin ließen es sich die Frischvermählten nicht nehmen, sich danach noch einen Schmatzer (1,1 Sekunden) zu geben. Damit haben die beiden um Längen den Hochzeitskuss von Prinz Charles und Prinzessin Diana geschlagen: Nur 0,4 Sekunden drückten sie im Jahr 1981 ihre Lippen aufeinander. Im Vergleich: Mit rund 5,3 Sekunden küsste sich keiner so lang wie Prinzessin Máxima und Kronprinz Willem-Alexander der Niederlande. Quelle: dpa
Mit ihnen kann niemand mithalten: Das thailändische Ehepaar Ekkachai und Laksana Tiranarat küsste sich 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden lang, ohne eine Pause zu machen. Harte Arbeit statt Romantik. Aber das beschwerte den beiden 2013 neben 3300 Dollar Siegprämie auch einen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde. Quelle: dpa
Eine offizielle diplomatische Begrüßung: Der sozialistische Bruderkuss war zu Zeiten der Sowjetunion ein Erkennungsritual unter Gleichgesinnten. Also begrüßten sich auch Leonid Breschnew und Erich Honecker so: Der sowjetische Staatschef und der Generalsekretär der SED küssten sich anlässlich des 30. Jahrestags der DDR 1979. Bekannt wurde das Bild besonders als Graffito auf den Resten der Berliner Mauer an der East Side Gallery. Quelle: dpa
Nicht nur zu Sowjetzeiten, sondern auch heute spielt die innige Begrüßung per Kuss noch eine Rolle – Barack Obama und Angela Merkel wirkten 2013 sogar genauso vertraut wie 1979 Breschnew und Honecker. Mit geschlossenen Augen und leicht geöffneten Lippen stand der damalige US-Präsident bei seinem Besuch in Berlin vor der Bundeskanzlerin. Seitdem Donald Trump der US-Präsident ist, dürfte Merkel diese herzlichen Wangenküsse schmerzlich vermissen. Quelle: dpa
Weltbekannt ist das Foto eines Matrosen, der eine Krankenschwester auf dem Times Square in New York küsst. Alfred Eisenstaedt gelang dieser Schnappschuss im August 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, als Amerika den Sieg über Japan feierte. Doch diese überschwängliche Leidenschaft wurde jahrelang missverstanden. Als Greta Zimmer Friedmann in den 60er Jahren erklärte, dass sie die abgelichtete Krankenschwester ist, kam heraus, dass der Kuss keinesfalls liebevoll gemeint war. Der Matrose habe sie einfach gepackt und geküsst. Das Foto ist damit nicht nur ein Symbol der unbändigen Freude über das Kriegsende, sondern auch ein Beweis eines ungewollten Übergriffs. Quelle: obs
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