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Faszinierend, aber kein leichter Stoff

Eröffnungsfilm beim DOK-Festival 2015 Faszinierend, aber kein leichter Stoff

Vier Jugendredakteurinnen waren beim DOK-Eröffnungsfilm “Alles andere als die Zeit“ von Andreas Voigt dabei. Sie haben Rezensionen verfasst. Die Geschmäcker sind unterschiedlich, zeigt sich, die Eindrücke auch.

DOK Leipzig 2015: Die Osthalle des Hauptbahnhofs ist beim kostenlosen Eröffnungsfilm bis zur Treppe besetzt. Sogar auf dem Boden haben sich die Zuschauer nieder gelassen.

Quelle: DOK Leipzig / Jonathan Skorupa

Leipzig. Zugegeben, es war kein leichter Stoff, wie Jessica Fleckenstein es formuliert. Sie und andere Schüler der Jugendredaktion der LVZ haben Kritiken über den Film „Alles andere zeigt die Zeit“ verfasst, der als Eröffnungsfilm bei der DOK Leipzig 2015 in der Osthalle des Hauptbahnhofs lief. Dort saßen Zuschauer sogar auf den Treppenstufen oder lagen auf dem kalten Boden, den Kopf an einen Rucksack gelehnt. Ob der Film den 15- und 16-jährigen Jugendredakteuren gefallen hat, könnt ihr hier erfahren. 

Spannungsgeladene Wendung dreier DDR-Persönlichkeiten

Im Bahnhof war in der Osthalle eine riesige Leinwand aufgebaut, auf die ein Beamer gerichtet war, der den DOK-Eröffnungsfilm ausstrahlen sollte. Es herrschte eine tolle Atmosphäre. Der ganze Saal war mit Menschen gefüllt. 200 Sitzplätze vor der großen Treppe waren belegt. Jeder Winkel, jede Treppenstufe der Halle war besetzt.

In der Dokumentation ging es um gewöhnliche Menschen, die in Leipzig leben beziehungsweise gelebt haben. Sie reden vor der Kamera über Probleme im Alltag und die Veränderung, die die Wende für sie mit sich gebracht hat. Anfangs war die Handlung nicht so leicht verständlich, aber mit der Zeit erschloss sie sich immer besser. Zum Vorschein kam, wie schwer es die Menschen damals gehabt haben. Die Dokumentation sprang dabei ständig zwischen heutigen und früheren Videosequenzen hin und her – das dem Ganzen die gewisse Spannung gegeben hat.

Von Ricarda Fleckenstein

Faszinierend, bis ins Innerste berührend

Der Film „ Alles andere zeigt die Zeit“ war die Premiere eines Films, der drei verschiedene Menschen zeigt, deren Leben in der DDR und der heutigen Zeit gedreht wurde. Den Wandel der Charaktere konnte somit sehr gut mit verfolgen.

Alle Plätze waren belegt, schon allein das war eindrucksvoll. Anfangs war der Film leicht irritierend, da man erst den Aufbau der Handlung verstehen musste. Doch nachdem der Zuschauer das verstanden hatte, konnte man sich auf die Entwicklung der drei Charaktere konzentrieren. 

Facettenreiche Methoden des Verdrängens, Wünsche, Träume und Geheimisse wurden den Zuschauern vor Augen geführt. Ein faszinierender Film, der bis ins Innerste berührt hat.

Von Michelle Malisev und Konstantina Karatzidou

Kein leichter Stoff

Die Osthalle im Leipziger Bahnhof war am 26. Oktober voll mit Menschen. Es herrschte eine aufmunternde Stimmung. Die DOK eröffnete 2015 mit dem Leipziger Film namens “Alles andere als die Zeit“. Darin wurden drei Menschen unabhängig voneinander gezeigt, die der Regisseur Andreas Voigt vor und nach der Wende schon gefilmt hatte, beziehungsweise 25 Jahre später. Man sah, wie sich die Menschen entwickelt hatten, zum Guten wie zum Schlechten. Zwischendrin wurden immer wieder Szenen aus dem historischen und neuen Leipzig gezeigt.

Der Film trug einen leicht ironischen Ton, über den das Publikum auch ab und zu kicherte. Die Dokumentation war gut, aber für junge Menschen sind die Zusammenhänge und Themen schwer verständlich aufbereitet. Rentner kamen nach dem Film hingegen ins Schwärmen.

Von Jessica Fleckenstein

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