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Weihnachtsmarkt Connewitz: Friede am Kreuz?

Originelle Alternative Weihnachtsmarkt Connewitz: Friede am Kreuz?

Bis zum 20. Dezember lockt das Werk II am Connewitzer Kreuz wieder mit einem alternativen Weihnachtsmarkt. In liebevoll dekorierten Auslagen liegen kulinarische Köstlichkeiten. Doch die Straßenkämpfe zwischen Polizei und der Antifa am 12. Dezember trübten die vorweihnachtliche Freude ein wenig.

Quelle: Lena Baumann

Leipzig. Bereits seit zehn Jahren besteht der alljährliche Weihnachtsmarkt am Kreuz. Und ist mittlerweile fester Bestandteil in der Adventszeit in der Messestadt. Damals noch im „kleinen, aber ambitioniertem“ Ausmaß, wächst das Angebot stetig weiter, erläutert Werk II-Sprecherin Anja Schulze. Der Erfolg dieses breiten Angebots lässt sich an den Besucherzahlen messen: Mittlerweile geht die Kulturfabrik von 20.000 Besuchern aus.

Noch bis zum 20. Dezember können die Gäste auf drei großen Flächen schlemmen und schlendern. 80 Händler aus Leipzig und Umgebung stellen dort aus: von selbstgemachter Kleidung über individuelle Tee- und Kaffeesorten, ausgesuchten Papierwaren, Keramik, Leipzig-Fotografien bis hin zu handgemachten Kleinigkeiten, die das Herz erwärmen.

Ingwer-Birnen Chai und greogischer Nusskuchen

Schon am Eingang erwarten die Besucher zig Glühweinstände. Heißen Ingwer-Birnen Chai und vegane Gerichte gibt es auch, neben dem Bratwurstgrill. Außerdem ist der georgische Nusskuchen mit heißem Birnensaft empfehlenswert.

Himmlischer Friede also am Kreuz Connewitz? Die Straßenkämpfe zwischen Polizei und der Antifa am 12. Dezember trübten die vorweihnachtliche Freude ein wenig. Geflickte Fensterscheiben zeugen noch heute von den Gewaltausbrüchen. 

Krawalle am 12. Dezember trübten das Weihnachtsgeschäft

„Nur circa ein Viertel der sonstigen samstäglichen Besucher“ seien erschienen, erzählt Svenja Windoffer vom Ladenatelier Coquetón – üblicherweise rechne man sonst mit einigen tausend. Die Bedrohung sei einfach zu groß gewesen. Zu Recht, angesichts der brennenden Barrikaden und dem Tränengaseinsatz durch die Polizei.

Dabei war die Demonstration rechter Gruppierungen lange im Voraus angekündigt worden und sollte am Connewitzer Kreuz entlang führen. Die Kulturfabrik wollte den Bitten der Polizei aber nicht nachkommen. In einem offenen Brief erklärte das Werk II, trotzdem den „Weihnachtsmarkt nicht schließen“ zu wollen.

Student Kaspar Sternberg ist am Samstag nicht zum Weihnachtsmarkt in Connewitz gekommen, weil ihm das zu „heikel“ war. Am Sonntagmorgen parkte der 23-Jährige sein Auto neben geschmolzenen Mülltonnen. Dass links wie rechts zur Gewalt gegriffen wurde, enttäuscht ihn: „Wir sollten es besser machen.“ Heute lässt er sich seinen Falafel mit Hummus aber schmecken, denn der Friede am Kreuz ist wieder hergestellt.

Von Lena Baumann

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