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Willkommen im „Sunshine State“? Eine Woche Sommerurlaub in Florida

Reisereportage Willkommen im „Sunshine State“? Eine Woche Sommerurlaub in Florida

Jugendredakteur Hannes Klein hat im Juli eine abwechslungsreiche Woche in Florida erlebt. Alles ist dort sehr kubanisch. Fast jeden Tag gewittert es. Und auch das Steakhouse lässt sich das kohlrabenschwarze Hühnchen teuer bezahlen. Hannes Eindruck vom „Sunshine State“ ist dennoch positiv.

Sommerferien in Florida: LVZ-Jugendredakteur besucht mit seiner Familie die Metropole Miami.

Quelle: Hannes Klein

Florida. Nach meinem ersten USA-Besuch im Jahre 2013 ging es dieses Mal ins sonnige Florida. Meine Eltern und ich begingen eine einwöchige Rundreise. Nach dem zehn stündigen Flug von Frankfurt nach Miami – bei dem uns mitgeteilt wurde, dass noch etwa 60 Gepäckstücke in Frankfurt seien und unser Gepäck glücklicherweise nicht dabei war – kommen wir schließlich gut in Miami an.

Am Flughafen in Miami herrscht totales Verkehrschaos, denn die Autos dürfen dort nicht parken. Ein Shuttlebus bringt uns zum Marriott-Hotel „Courtyard“.

Mit dem Bus nach Key West

Am zweiten Tag geht es endlich los. Die Reisebegleiterin, die unsere Reisegruppe betreut, ist eine deutsche Auswanderin, denn sie kommt eigentlich aus Nürnberg. Mit dem Bus geht es nach Key West, dem südlichsten Punkt in den USA und der größten Insel der Florida Keys.

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Idyllische Strände von Key West, Sea World in Orlando und Raketen im Kennedy Space Center: LVZ-Jugendredakteur Hannes Klein hat in Florida viel erlebt.

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Alles ist hier sehr kubanisch und es wird oft Spanisch gesprochen, da viele Kubaner in Florida leben. Am Abend haben wir auf dem Atlantischen Ozean eine Bootsfahrt in den Sonnenuntergang gemacht.

Schweres Gewitter am zweiten Abend

Zurück in unserem Hotel ereignet sich, was so gut wie jeden Tag diesen Urlaub abends passiert: ein schweres Gewitter, bei dem sich die Temperatur nicht abkühlt, sondern es noch wärmer wird.

Tagsüber ist es sonnig, abends regnet es oft

Tagsüber ist es sonnig, abends regnet es oft.

Quelle: Hannes Klein

Der Pool ist voller Salzwasser, das ist nicht so lecker – denn bekanntlich schmeckt Salzwasser nicht. In Florida hingegen sollten Touristen und Einheimische in keinem See baden gehen, der Süßwasser enthält, denn es kann darin ein Alligator wohnen und urplötzlich nach dem Schwimmer schnappen.

Wassertemperatur sorgt nicht für Abkühlung

Am nächsten Tag geht es weiter nach Naples, einem wunderschönen Ort am Golf von Mexico. Auf dem Weg nach Naples kommen wir an den Everglades-Nationalpark vorbei. In Naples wohnen viele reiche Promis. Wir sind dort wir am Strand entlang spaziert und haben dort auch gebadet. Die Wassertemperatur beträgt 28 Grad Celsius – was bei einer Lufttemperatur bei 35 Grad kein Wunder ist – aber somit nicht für Abkühlung sorgt.

In der Nähe der Everglades

In der Nähe der Everglades: Hier gibt es nicht nur schöne Strände, sondern auch Sumpfgebiete.

Quelle: Hannes Klein

Dann geht es ins nächste Hotel. Die Hotels sind alle mit Klimaanlagen ausgestattet, die allerdings so kühl sind, dass man die nicht die ganze Zeit laufen lassen kann, weil man sonst erfriert.

St. Petersburg in der Nähe von Orlando

Am nächsten Tag geht es dann endlich in die Touristenstadt Orlando. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch die Städte Tampa und St. Petersburg. Es ist schon verwunderlich, dass es in den USA ein St. Petersburg gibt, weil das bekannte Pendant ja eigentlich in Russland liegt. Ein russischer Auswanderer gab der amerikanischen Stadt jedoch voller Heimatstolz denselben Namen.

Später kommen wir in Orlando an, wir haben unser Hotel außerhalb des Örtchens Kissimmee. Da die Reiseleiterin uns ein Steakhouse empfohlen hatte – dort gebe es „das zweitbeste Steak der USA“ – entschlossen wir uns, dort hinzugehen. Wir haben uns kaum gesetzt, da wird uns Rotwein aufgetafelt. Ein Glas kostet 20 Dollar.

Hühnchen kohlrabenschwarz serviert

Dann kommt die unübersichtliche Speisekarte, wir haben keinen Plan, links Fisch und rechts Fleisch. Meine Mama und ich bestellen Hühnchen für 28 Dollar und mein Papa Thunfisch für 38 Dollar. Das Hühnchen wird kohlrabenschwarz an unserem Tisch serviert. Das war ungenießbar und wir haben es zurückgegeben und erstattet bekommen. Dennoch durften wir schlappe 99 Dollar dafür bezahlen. Naja.

Nachmittags besuchen wir die „SeaWorld“, einen Freizeitpark, der sich auf Meerestiere (Delfine, Orkas, Schildkröten und Haie) bezieht. Die Delfin-und Orka-Shows sind dabei am besten.

SeaWorld at its best

SeaWorld at its best: Delfine springen kunstvoll aus dem Becken im Freizeitpark.

Quelle: Hannes Klein

Auf zum Kennedy Space Center

Am nächsten Tag sitzen wir einfach den ganzen Tag am Pool und genießen die Wärme. Nach Orlando geht es nach Cape Canaveral, dem Kennedy Space Center.

Hannes Klein neben Snoopy-Astronauten im Kennedy Space Center

Hannes Klein neben Snoopy-Astronauten im Kennedy Space Center.

Quelle: Hannes Klein

Wir haben sehr wenig Zeit, also dürfen wir uns nur das Nötigste anschauen, nämlich die SpaceX-Rakete, weitere Raketen und das Gelände. Nachdem die Reise fast zu Ende ist, fahren wir zurück nach Miami Beach und checken dort ins letzte Hotel ein.

Fazit: Ich kann Florida nur empfehlen, es ist für eine Reise immer gut, sehr warm im „Sonnenschein-Staat“ und ein schöner Fleck Erde. Nur manche Essgewohnheiten sind dort schräg.

Von Hannes Klein

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Miami
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