Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur AC/DCs Cliff Williams: „Es ist Zeit zu gehen“
Nachrichten Kultur AC/DCs Cliff Williams: „Es ist Zeit zu gehen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:14 21.09.2016
Cliff Williams (links) verlässt AC/DC. Von der Originalbesetzung ist ohnehin nur noch Angus Young dabei. Quelle: dpa
Anzeige
Philadelphia

Bereits im Juni hatte er es bei einem Interview mit dem „Rolling Ston“e angekündigt – nun ist es offiziell: Der 66-jährige Cliff Williams hat sich nach der“ Rock Or Bust“-Tour per YouTube-Video von seinen Fans verabschiedet. „Es ist einfach Zeit für mich zu gehen, das ist alles.“ Sein Ausstieg habe nichts mit den aktuellen Änderungen in der Band zu tun, sagte Williams. „Es liegt nicht daran, dass wir Malcom, Phil oder Brian verloren haben“, betonte er. „Alles verändert sich, das ist es nicht. Die Zeit ist einfach reif, mit dem Touren aufzuhören.“

Der 66-Jährige freue sich einfach darauf, Zeit mit seiner Familie zu verbringen und zu entspannen. „Zwischen den Tourneen hatten wir immer ein paar Jahre Pause, also weiß ich, wie ich das angehe“, sagte er. „Ich bin sehr dankbar, mit diesen Menschen zusammen gewesen zu sein und mit dieser Band diese Musik zu spielen.“

Williams hatte 1977 Mark Evans als Bassisten bei AC/DC ersetzt. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Besatzung der Band allerdings ziemlich durcheinander gewirbelt: Gitarrist Malcolm Young musste die Band 2014 wegen eines Schlaganfalls und seiner Demenz-Erkrankung verlassen. Kurz darauf wurde bekannt, dass auch Drummer Phil Rudd nicht mehr zurückkehren würde. Rudd war in Neuseeland festgenommen worden, weil er unter Verdacht stand, den Mord an zwei Personen in Auftrag gegeben zu haben.

2015 dann der wohl größte Schock für die Fans: Der langjährige Sänger Brian Johnson, der 1980 zur Band stieß, durfte auf Anordnung seiner Ärzte nicht mehr auftreten, da er sonst bleibende Hörschäden riskiert hätte. Zuletzt stand Guns’N’Roses-Frontmann Axl Rose daher mit den australischen Hard-Rockern auf der Bühne.

Nun ist von der Originalbesetzung nur noch Gitarrist Angus Young dabei. Wie – und ob – es in Zukunft mit der Band weiter geht, bleibt abzuwarten.

Von RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

1987 verbeugte sich Curtis Hanson mit „Das Schlafzimmerfenster“ tief vor Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“, später hätte „L.A. Confidential“ gereicht, ihn unsterblich zu machen. Hanson war der Regisseur von „Die Hand an der Wiege“, „Am wilden Fluss“ und „8 Miles“. Nun ist er mit 71 Jahren gestorben.

24.09.2016

Gewinner und Verlierer bei der Filmkunstmesse in Leipzig: Bei der Auszeichnung der Programmkinos geht der Hauptpreis an das Burg Theater nach Burg. Die Branche diskutiert über: zu viele Filme im Kino, wirtschaftlichen Druck und neue Verbreitungswege.

03.01.2017
Kultur Macher von „8 Mile“ und „L.A. Confidential“ - US-Regisseur Curtis Hanson gestorben

Der US-Filmregisseur Curtis Hanson ist mit 71 Jahren gestorben. Er wurde am Dienstag (Ortszeit) in seinem Zuhause in Hollywood tot aufgefunden.

21.09.2016
Anzeige