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Auf Pompeji folgt Steinzeit - Neue Ausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle

Auf Pompeji folgt Steinzeit - Neue Ausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle

Auf Pompeji folgt die Steinzeit: Im nächsten Jahr wird sich das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle einem Grab aus dem vierten Jahrtausend vor Christi widmen, in dem vier Frauen und fünf Kinder beigesetzt wurden.

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Teile einer rund 2600 Jahre alten bemalten Lehmputzwand im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Halle. „Ende 2013 wird die Sonderausstellung zu den steinzeitlichen alten Gräbern von Salzmünde eröffnet“, sagte Landesarchäologe Harald Meller am Samstag der Nachrichtenagentur dpa.

Das im Mittelpunkt der Schau stehende Grab war vor rund 5600 Jahren mit 10.000 Keramikscherben abgedeckt worden, die Frauen hatten die Kinder im Arm. Schädel, Wirbelsäule und Gelenke der Erwachsenen zeigen Spuren starker Brandeinwirkungen. Archäologen und Naturwissenschaftler gehen derzeit der Frage nach, ob die Bestatteten einer Katastrophe zum Opfer fielen oder ob es sich um ein besonderes Bestattungsritual handelte. „Katastrophe oder Ritual - ein Kriminalfall aus dem 4. Jtsd. v. Chr.“ heißt das Motto der Ausstellung.

In diesem Jahr hatte die Sonderausstellung zu Pompeji rund 224.000 Besucher angelockt. Neun Monate lang wurden rund 700 Funde, darunter Wandmalereien, Gladiatorenausrüstungen und Goldschmuck, aus den unter dem Vulkangeröll verschütteten Städten gezeigt. „Insgesamt haben in diesem Jahr rund 225.000 Menschen das Landesmuseum besucht“, sagte Meller.

In der Dauerausstellung, die in diesem Jahr erweitert wurde, sind auf 1650 Quadratmetern rund 7000 Stücke zu sehen. Wertvollstes Objekt und Publikumsmagnet ist die über 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra. Sie war 1999 illegal bei Nebra (Burgenlandkreis) ausgegraben und 2002 bei einer fingierten Verkaufsaktion in der Schweiz sichergestellt worden.

Die nächste Erweiterung der Dauerausstellung ist für Ende 2014 geplant. Thema ist die Geschichte der Germanen in Mitteldeutschland. Insgesamt soll die Schau im Jahr 2018 komplett sein.

dpa

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