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Baustelle Oper: Bühnenhaus bekommt derzeit neue Fenster

Baustelle Oper: Bühnenhaus bekommt derzeit neue Fenster

Vor 15 Jahren drohte dem städtischen Opernhaus am Augustusplatz die Schließung. Zu groß waren die Baumängel, als dass ein sicherer Spielbetrieb noch hätte garantiert werden können.

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Die Zylinderdrehbühne. Bis auf das Fahrwerk ist sie in einem tadellosen Zustand.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. Um der unausweichlichen baupolizeilichen Sperrung zu entgehen, beschloss der Stadtrat 1998 ein umfassendes Sanierungsprogramm. Mehrfach gestreckt, steuert es jetzt auf sein Ende zu.

Das Programm sah bis 2012 Investitionen von knapp 50 Millionen Euro vor. Damit sollte die Zukunft des nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg nach einem Entwurf der Architekten Kurt Hemmerling und Kunz Nierade neu errichteten und 1960 wieder eröffneten Musiktheaters gesichert werden.

Der Großteil der vorgesehenen Arbeiten, besonders an den relevanten Brandschutz- und Sicherheitseinrichtungen des Hauses, ist mittlerweile abgeschlossen. Auch die Bühne samt Technik wurde erneuert, ebenso die Lüftungs- und Klimatechnik. Der Zuschauerraum ist renoviert und neu bestuhlt, die Zahl der Plätze wurde um fast 400 auf 1253 Plätze verringert. Während der letzten mehrmonatigen Schließung 2007 wurden bis auf die vierte Etage auch die Fenster des Zuschauerhauses (sie kommen voraussichtlich im nächsten Jahr dran) ausgewechselt. In diesem Teil der Oper ist die Sanierung mittlerweile abgeschlossen. Auch die gesundheitsschädlichen Asbest-Einbauten sind entfernt.

Volker Längrich arbeitet seit 1999 am Opernhaus. Er ist Baumeister und Gebäudemanager und hat den Kulturtempel fast die gesamte Zeit als Baustelle erlebt. Zurzeit sind weite Teile der Fassade des Bühnenhauses eingerüstet. Hinter ihr wird gehämmert, gebohrt, geschliffen und mit wertvollem Glas hantiert. LVZ ging mit dem 49-Jährigen auf Entdeckungstour durch all jene Bereiche hinter und unter der Bühne, die dem Zuschauer normalerweise verborgen bleiben. Wenn alles gut geht, wird das Investitionsprogramm mit drei Jahren Verzögerung 2015 abgeschlossen sein. Dann, so Längrich, sind noch mal drei Millionen Euro für den Austausch des Orchesteraufzuges und des Drehbühnen-Antriebes vorgesehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.08.2013

Klaus Staeubert

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