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„Bei dem Wetter ist sowieso Anwesenheitspflicht“ - Leipziger Campusfest lockte mehr als 8.000 Besucher

„Bei dem Wetter ist sowieso Anwesenheitspflicht“ - Leipziger Campusfest lockte mehr als 8.000 Besucher

Leipzig. Das Campusfest der Uni Leipzig zog  am 9. und 10. Juni mehr als 8.000 Besucher an. Unter dem Motto „Beweg dich, Beweg was!“ luden die Veranstalter auf den Campus Jahnallee.

Das LVZ-Videoteam hat am ersten Tag bereits einmal vorbeigeschaut und begeisterte Besucher getroffen.

Den Campus für zwei Tage „in einen Ort der Begegnung und Bewegung für mehr als 13.000 Studierende“ zu verwandeln war eines der Ziele des Festes. Dieses schien aufzugehen, glaubt man den begeisterten Besuchern, die sich einig waren: „Bei dem Wetter ist sowieso Anwesenheitspflicht.“

Die Eckpfeiler des Programms waren Sport, Politik und Kultur. So brachte der „CampusCup“ die Möglichkeit, Turniere der verschiedensten (Fun)Sportarten zu erleben. Neben Volley- oder Zweifelderball konnten sich die Teilnehmer auch in Basketball oder im Tischfußball messen. „Wir haben als Special in dieses Jahr eine Campus-Golfbahn mit selbstgebauten Minigolfanlagen von Studenten“, freut sich Alexandra Pitzing vom Organisationsteam.

Im Verlauf der Festes kam immer wieder der zweite Pfeiler des Programms zum Tragen: Mit Inszenierungen, Ausstellungen und Referaten wollten die Veranstalter „die Besucher zum Nachdenken anregen, etwa über Themen wie Datenschutz, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit, Diskriminierung oder Hochschulpolitik.“

Die Herzen aller Musikliebhaber gehörten vor allem den Nächten des Festes. In der Nacht zum Donnerstag spielten unter anderem die Latino-Ska-Band Pantheón Rococó und der schräge Liedermacher Rainer von Vielen, der zur Zeit vor allem mit seiner volkstümlichen Coverversion von Sidos „Mein Block“ auf sich aufmerksam machte.

Am Donnerstag ging es weiter mit dem Sport-, Kunst- und Kulturprogramm. Abend wurde dann der größte Happen für Fans von Indiepop serviert: The Hidden Cameras. Das lose kanadische Bandkollektiv ist für verrückte Liveauftritte in wechselnder Besetzung und für glamourösen Pop bekannt. Neben der Sängerin und Songschreiberin Kleingeldprinzessin aus Berlin spielten auch Ja, Panik! aus Österreich ihre groovende Musik mit geistreichen und kritischen Texten.

Der Kulturpfeiler des Festes war durch Kleinkunst, Theaterinszenierungen, Poetry Slam und Filmvorführungen präsent.

Holger Günther

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