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Beste Stimmung zum Auftakt von With Full Force in Roitzschjora

Metal, Punk und Hardcore Beste Stimmung zum Auftakt von With Full Force in Roitzschjora

Die Fans von Hardcore, Punk und Metal haben dem Event seit Wochen entgegengefiebert. Bis Sonntag wird gefeiert auf dem härtesten Acker im Osten Deutschland: Das 23. With Full Force in Roitzschjora holt rund 70 Bands auf die Bühne und erwartet 25.000 Gäste. Unsere Fotoreporter sind vor Ort - und wir zeigen die besten Momente.

With Full Force: Fans bei Stick to Your Guns.

Quelle: Susanne Richter

Leipzig. Die Fans von Hardcore, Punk und Metal haben dem Event seit Wochen entgegengefiebert. Bis Sonntag wird gefeiert auf dem härtesten Acker im Osten: Das 23. With Full Force in Roitzschjora holt rund 70 Bands auf die drei Bühnen und erwartet 25.000 Gäste. Unsere Fotoreporter sind vor Ort - und wir zeigen die besten Momente.

Rund 70 Bands und zehntausende Besucher werden zum Metal-Festival "With Full Force" erwartet. Unsere Reporter sind dabei und wir haben die ersten Band-Fotos vom Event auf dem Flugplatz Roitzschjora. Foto: Susanne Richter

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Ein Blick auf die 71 Bands, die das Festival an drei Tagen auf diesmal drei statt zwei Bühnen heimsuchen, genügt, um die Köpfe schon vorab kreisen zu lassen: Neben den Headlinern Slayer (Freitag), Amon Amarth (Sonnabend) und Five Finger Death Punch (Sonntag) beschallen unter anderem Szene-Schwergewichte wie Hatebreed, Behemoth, Walls Of Jericho, Bad Religion, Trivium, Anti Flag, Endstille oder Paradise Lost die Grashalme samt den momentan erwarteten 25.000 Besuchern. Die promillegeschwängerte Tanzfraktion wird unter anderem durch Bands wie 4 Promille, The Real McKenzies Frank Carter oder Buster Shuffle vollbedient. Neu ist eine dritte Bühne: Das Magazin „Metal Hammer“ gibt vor allem jungen Bands ein Podium, um vor Tausenden die Saiten zu malträtieren, darunter Unleash The Sky, Siberian Meat Grinder und Cry My Name, aber auch durchaus bereits prominentere Vertreter wie Raunchy, Varg oder The Hirsch Effekt. Außerdem wird das Festivalgelände zum größten und härtesten Public Viewing in Sachsen – weil kein WFF-Besucher auf die Fußball-Europameisterschaft verzichten soll, wird eine gewaltige LED-Großbildleinwand aufgebaut.

Neben der erlesen bestückten Running Order gibt es zwei weitere gute Nachrichten für Besucher. Erstens: Auch wenn sich das benachbarte Kieswerk weiter durch den Acker frisst, gibt es keine größeren Veränderungen. „Die Anfahrt erfolgt wie im vergangenen Jahr über die neue Zufahrt Schwarzer Weg, etwa einen Kilometer östlich von Roitzschjora. Dort befindet sich auch wieder der Fußgängereingang“, erklärt Technikchef Pudritz. Die bisher aufgrund von Bauarbeiten gesperrte Durchfahrt durch Löbnitz, dessen Ortsteil Roitzschjora ist, wird extra für das With Full Force bis Montag aufgehoben – die Straße hat zwar noch keinen Belag und kann deshalb nur langsam befahren werden, doch zumindest ist die Passage für die An- und Abreise möglich. Zweitens: Im Umfeld der beiden Bühnen soll es W-Lan geben. Und damit damit tatsächlich alle Besucher ihren Spaß haben, machen die Veranstalter – wie alle Jahre wieder – klar: „Wir sagen den Intoleranten, Nazis und Rassisten: Ihr habt hier nichts zu suchen.“ Deshalb werden auch Klamotten der Marke Thor Steinar nicht geduldet.

Von Andreas Debski

Das With Full Force in Zahlen

71 Bands werden innerhalb von drei Tagen auf den drei Bühnen spielen
25 Kilometer Bauzaun werden aufgestellt, um die einzelnen Bereiche abzutrennen.
220 Tonnen Stahl sind nötig, damit die Bands auf der Hauptbühne, im Zelt und der Metal-Hammer-Bühne auftreten können.
10 Kilometer Stromkabel werden verlegt und 105 Stromverteiler aufgestellt. Die Generatoren liefern 2,5 Megawatt und verdampfen an den drei Tagen 132 000 Liter Diesel.
450 Security-Kräfte wachen pro Tag über die Sicherheit auf dem Gelände.
1200 Menschen umsorgen die Festivalbesucher, damit nichts schief geht – von den Klofrauen, über die Bierausschänker und Griller bis hin zu Sanitätern und Feuerwehrleuten
400 Dixie-Toiletten sowie 100 stationäre WC und 100 Duschen stehen zur Verfügung.
110 Container haben die Festivalmacher aufgestellt – für Bands und Betreuer, für Vorräte und auch Sanitäranlagen
250 Tonnen Müll bleiben vom Festival – ab Montag wird umweltgerecht sortiert.

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Roitzschjora
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