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Brechts „Heilige Johanna“ in der Schaubühne Lindenfels

Brechts „Heilige Johanna“ in der Schaubühne Lindenfels

Vor 80 Jahren verfasste Bertolt Brecht „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ und dennoch ist das Theaterstück aktuell wie nie.Vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise 1929 übte Brecht mit seiner „Heiligen Johanna“ Kritik am Kapitalismus und dessen Auswirkungen.

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Im Stück "Die Heilige Johanna der Schlachthöfe" sind Manuel Klein, Andreas Meidinger, Harald Redmer, David Fischer und Bettina Marugg (v. l.) zu sehen.

Quelle: PR Ralf Emmeric

Leipzig. übte Brecht mit seiner „Heiligen Johanna“ Kritik am Kapitalismus und dessen Auswirkungen. Um die Gesetze der Wirtschaft zu verstehen, las er das „Kapital“ von Karl Marx, sprach mit Wirtschaftsautoren und Geschäftsleuten.

Das Stück spielt in den Schlachthöfen im Chicago der 1930er Jahre. Die Krise auf dem Fleischmarkt lässt die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer werden. Johanna Dark, Mitglied der Heilsarmee, setzt sich für die von den Fleischfabrikanten entlassenen und hungernden Arbeiter ein. Dabei trifft sie auf den gerissenen Spekulanten Pierpont Mauler, der sich die allgemeine Notlage zunutze macht. Johanna, die an das Gute im Menschen glaubt, versucht, ihn zu bekehren. Doch je stärker Mauler von ihrem Idealismus beeindruckt zu sein scheint, desto mehr Macht erhält er. Als Johanna sein Spiel durchschaut, greift sie zu radikaleren Mitteln.

Regisseur Frank Heuel und das Fringe Ensemble bringen Brechts Stück auf die Bühne und orientieren sich dabei auch an dessen Auffassung des epischen Theaters.

Karten gibt es unter www.schaubuehne.com, bei Culton-Tickets und in der Schaubühne. Tickets für die Premiere kosten im Vorverkauf zehn Euro zuzüglich Baufuffziger, an der Abendkasse 14 (ermäßigt zehn) Euro plus Baufuffziger. Alle weiteren Aufführungen kosten jeweils zwei Euro weniger.

Nora Ernst

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