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Bundeswehrmuseum eröffnet Ausstellung zu Neonazi-Gewalt

Bundeswehrmuseum eröffnet Ausstellung zu Neonazi-Gewalt

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden zeigt seit Freitagabend eine Sonderausstellung zu Nazigewalt in Deutschland. Zu sehen sind gut zwei Dutzend großformatige Fotos des Amerikaners Sean Gallup.

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Besucher stehen am Donnerstag (31.01.13) im Militaerhistorischen Museum in Dresden während einer Vorbesichtigung der Ausstellung „Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990-2013“.

Quelle: dapd

Dresden. Er porträtierte seit 2007 Zuwanderer, Linke, Kommunalpolitiker und andere Engagierte, die ständige Bedrohung oder zum Teil brutale Attacken von Neonazis erlebt haben.

Erzählt werden aber auch die Geschichten von Aussteigern aus der rechten Szene und eines bekennenden Rechtsextremisten aus der verbotenen sächsischen Neonazivereinigung „Sturm 34“. Gallup arbeitet in Deutschland für die Bilderagentur Getty Images. Zu den Porträtierten nahm er Verbindung auf, nachdem er über die Medien von ihnen erfahren hatte. Kontakte zu abtrünnigen Neonazis erhielt er über das sächsische Aussteigerprojekt „ad acta“.

Der Fotograf beruft sich bei seinem Projekt auf die amerikanische Tradition der Berichterstattung. Bei großen Themen werde sie „von unten“ aufgebaut, in diesem Fall also aus Sicht der Opfer und Täter. In der deutschen Berichterstattung sei hingegen oft wichtig, was Politiker oder andere Prominente zu bestimmten Themen sagten, betonte Gallup.

Die Ausstellung, die unter Schirmherrschaft des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU) steht, wird bis zum 2. April gezeigt. Ulbig sagte bereits vor der Eröffnung, dass das Thema Rechtsextremismus aktueller denn je sei. Mit beeindruckenden und berührenden Porträts habe Gallup ein sehr menschliches Bild von Opfern, Tätern und Aussteigern geschaffen.

dapd

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