Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Chef des Industriemuseum-Zweckverbandes tritt zurück - Ludwig will kandidieren

Chef des Industriemuseum-Zweckverbandes tritt zurück - Ludwig will kandidieren

Nach den Querelen um die immer noch ungeklärte Zukunft des Textilmuseums zieht sich der Crimmitschauer Oberbürgermeister Holm Günther (parteilos) von der Spitze des Zweckverbands Sächsisches Industriemuseum zurück.

Voriger Artikel
Finalisten für den 1. Leipziger Krimipreis stehen fest – Publikum kann mitbestimmen
Nächster Artikel
Kunsthalle der Sparkasse Leipzig zeigt Werke von Blinky Palermo

Chemnitz' Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ist bereit, als Chefin des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum zu kandidieren. (Archivfoto)

Quelle: Volkmar Heinz

Chemnitz/Crimmitschau. Günther erklärte am Donnerstag seinen Rücktritt als Verbandschef zum 1. Oktober. Nachfolgerin soll die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) werden. Sie sei bereit, für das Amt zu kandidieren, der Termin stehe aber noch nicht fest, sagte ein Rathaussprecher am Donnerstag auf dpa-Anfrage.

Günther stand seit Februar 2007 an der Verbandsspitze. Als Grund für seinen Rückzug führte er die „trotz jahrelanger Bemühungen meinerseits und vieler anderer“ immer noch ungeklärte Zukunft des Textilmuseums an. Ob es erhalten und zugleich Mitglied im Zweckverband bleibt, wird voraussichtlich in der Stadtratssitzung am kommenden Donnerstag (4. Oktober) entschieden. Der FDP-Landtagsabgeordnete Nico Tippelt bedauerte den Rücktritt Günthers und dankte ihm.

In einem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden offenen Brief forderte der beim Zweckverband angesiedelte Wissenschaftliche Beirat die Stadträte auf, als einer von vier Verbandsstandorten erhalten zu bleiben. Vor einer Schließung hatte zuletzt auch Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) eindringlich gewarnt. Sie forderte den Stadtrat zu einer „gewissenhaften Prüfung“ und zur Entscheidung „für den Erhalt dieses einzigartigen Museums“ auf. Die originalgetreue historische Tuchfabrik gilt als die größte vollständig erhaltene Einrichtung ihrer Art in Mitteleuropa. Ihre Existenz steht auf der Kippe, weil die Stadt hohe Ausgaben für anstehende Sanierungsmaßnahmen befürchtet. Zuletzt hatte das Museum den Zuschlag als sächsischer Unesco-Welterbekandidat auf der nationalen Bewerberliste für die Titelvergabe ab 2016 verpasst.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

Die Ausstellung "DDR-Comic Mosaik - Dig, Dag, Digedag" ist ab sofort dauerhaft im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu sehen. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr