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Kultur Cullberg Ballet eröffnet die Leipziger Euro-Scene
Nachrichten Kultur Cullberg Ballet eröffnet die Leipziger Euro-Scene
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11:46 04.11.2009
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Leipzig

Es zeigt noch bis Sonntag 13 Gastspiele aus zehn Ländern.

Asche liegt in der Luft, zusammen mit der Ahnung einer Katastrophe, die die Erde in eine mondähnliche Leere verwandelt hat. Die Sonne, der Lebensspender, will nicht mehr, nur künstliches Licht spendet Helligkeit, aber keinen Trost. Die dunkel gekleideten Gestalten auf der Bühne wirken wie die letzten Überlebenden, und sie tanzen ihre Wut, Verzweiflung, ihre Abhängigkeit von- und ihre Angst voreinander hinaus, mit einer inbrünstigen Kälte, die das Herz zuschnürt und doch seltsam berührt.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_62]"Point of Eclipse" heißt die Choreographie des Cullberg Ballets, und die doppelte Bedeutung von "eclipse" zeigt schon die Mehrdeutigkeit dieses Abends: Wird hier eine Entwicklung (Verfinsterung) oder ein Zustand (Sonnenfinsternis) vertanzt? Und natürlich kann ein Werk, das derart greifbar eine tiefe Verunsicherung vermittelt, darauf keine einfache Antwort geben.

Die erste abendfüllende Choreographie Johan Ingers, der bis 2008 künstlerischer Leiter der Compagnie war, hat nichts mehr von der Spitzentanz-Romantik des traditionellen Balletts, an die das Giselle-Plakat am Eingang der Oper erinnert. Vielmehr zeigen sich im Ziehen und Fallen in die Bewegung Elemente des Modern Dance, in der Isolation der Körperteile Einflüsse des Jazz. Die Ausbildung der durch die Reihe eindringlichen 14 Tänzer auf der Bühne jedoch war eine klassische, das beweist die Präzision selbst eines zuckenden Armes.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Leipziger Volkszeitung vom 4. November 2009 oder im E-Paper !

Nina May

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