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DDR-Kunstsammlung der Wismut bekommt in Chemnitz einen festen Platz

DDR-Kunstsammlung der Wismut bekommt in Chemnitz einen festen Platz

Die DDR-Kunstsammlung der bundeseigenen Wismut GmbH wird im künftigen Haus der Archäologie in Chemnitz dauerhaft zu sehen sein.Unter dem Titel „Vom Uranbergbau zu neuen Landschaften" sollen in der fünften Etage große Teile der rund 4000 Kunstwerke aus dem Besitz des Unternehmens gezeigt werden, teilte das Kunstministerium am Mittwoch in Dresden mit.

Chemnitz. it.

„Es wird ein besonderer Ausschnitt der DDR-Geschichte präsentiert, der wie kein anderer mit der sächsischen Vergangenheit und dem Erzgebirge verbunden ist", erklärte Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos).

Es werde gezeigt, wie der Uranbergbau der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut-SDAG im Kalten Krieg Landschaften zerstört habe und wie durch Sanierung und Rekultivierung der Altlasten neue entstanden seien.

Die Wismut-Kunstschätze stammen aus den Jahren 1959 bis 1989 und waren zu einem großen Teil Auftragswerke - Landschaften mit Bergbauanlagen, Untertage-Szenen und Arbeiterporträts. Rund 450 Künstler sind mit Arbeiten vertreten, darunter auch Willi Sitte, Bernhard Heisig und Werner Tübke.

Das Wismut-Thema ergänze „auf exemplarische Weise" den Ansatz des neuen Landesmuseums „Haus der Archäologie und Geschichte", das die Vergangenheit der mitteldeutsch-sächsischen Region der vergangenen 300.000 Jahre beleuchte. In den ersten drei Etagen des Museums reiche der Bogen von den Eiszeit bis zum Beginn der Industrialisierung. Der für Sachsen wichtige Bergbau werde besonders gewürdigt. Das vierten Obergeschoss bleibe Sonderausstellungen vorbehalten, wo die Themen bis in die Gegenwart weiterverfolgt würden.

Das neue Museum im ehemaligen Kaufhaus Schocken des Architekten Erich Mendelsohn von 1930 wird derzeit für rund 25 Millionen Euro umgebaut. Das Museum soll in der zweiten Hälfte 2013 eröffnet werden. Ende dieses Jahres soll der Bau übergeben und eingerichtet werden.

dpa

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