Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur Das sind die verrücktesten „Star Wars“-Fans
Nachrichten Kultur Das sind die verrücktesten „Star Wars“-Fans
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:09 12.12.2017
„Star Wars“-Fans aus aller Welt fiebern dem neuen Kinofilm entgegen. Quelle: Dpa
Anzeige
London

Am 14. Dezember startet der achte Teil der Weltraum-Saga „Star Wars – Die letzten Jedi“ mit Daisey Ridley, Mark Hamill und John Boyega in den deutschen Kinos. Ausgewählte Zuschauer durften den neuen Film bereits vorab schauen und lobten ihn auf Twitter in die nächste Galaxie. Unter ihnen war sicher auch der ein oder andere verrückte Fan, der von Zeit zu Zeit in die Weiten des „Star Wars“-Universums abtaucht.

Zur Galerie
Rekordverdächtig: Mit über fünf Millionen Steinen und einer Spannweite von dreizehn Metern ist das Star-Wars-Raumschiff „X-Wing“ das größte Lego-Modell der Welt. Das zwanzig Tonnen schwere Stück wurde zunächst in den USA ausgestellt und war im April 2014 das erste Mal in Europa im Legoland Günzburg zu sehen.

Auf dem Planet Erde organisieren sich Jedi-Ritter, Weltraum-Biologen, Laserschwert-Kämpfer und sonstige Anhänger des Sternenkults in Gruppen und Vereinen. Auf Conventions posieren Stormtrooper mit Rebellenpiloten, tauschen sich über die neusten Computerspiele, Sammlerstücke und Merchandise-Produkte aus. Bei einigen von ihnen nimmt die Fanliebe völlig verrückte Formen an.

Australischer Vader, taiwanesischer Jedi-Meister, royale Stormtrooper

Am anderen Ende der Welt etwa treibt der australische Darth Vader sein Unwesen. Mit blauem Laserschwert und australischer Flagge auf dem Originalkostüm schlendert Mick Fett gerne durch die Straßen von Sydney. Der Polizist sammelt seit über 15 Jahren „Star Wars“-Stücke – seine Schätze sind über eine halbe Millionen australische Dollar wert. Seine große Leidenschaft kommt nicht von ungefähr: Fett wurde im Erscheinungsjahr des ersten Films geboren.

Mike Fett ist als australischer Darth Vader bekannt. Er besitzt eine Sammlung im Wert von über eine halbe Millionen australische Dollar. Quelle: dpa

Auch in Taiwan gibt es einen Fan, den seine Begeisterung für die Kinoreihe nie wieder losgelassen hat. Nachdem er 2002 „Episode II: Angriff der Klonkrieger“ gesehen hat, begab sich Tsai Jung Chou auf die Suche nach einem perfekten Laserschwert. Doch die Auswahl der Nachbildungen stellte den jungen Mann nicht zufrieden. Kurzerhand beschloss Chou, Ingenieurswissenschaften zu studieren. Im Rahmen eines Universitätsprojektes baute der Fan sein eigenes Lichtschwert. „Star Wars“-Anhänger waren begeistert und bestellten. Heute verkauft Chou seine leuchtenden Nachbauten für bis zu 400 Dollar das Stück.

George Lucas kann sich übrigens auch über royale Unterstützung freuen. Die beiden britischen Prinzen William und Harry sind große „Star Wars“-Fans. Kein Wunder, denn die Londoner Pinewood Studios, in denen Szenen der Filme gedreht wurden, liegen nur knapp 14 Kilometer vom Windsor Castle entfernt. In „Star Wars – Die letzten Jedi“ sind die Prinzen übrigens als Stromtrooper zu sehen.

Von RND/mkr

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Kultur Regional Gregorian Voices in Leipzig - Neulich auf der Seehundbank

Die ganze Vielfalt: The Gregorian Voices mit erstaunlichem Gesang zwischen Mittelalter und Pop in der luftig besetzten Leipziger Peterskirche

15.12.2017
Kultur Historische Landkarte - Wie echt ist Amerika?

Antiquitätenhändler aus aller Welt blicken irritiert nach London. Das traditionsreiche Auktionshaus Christie’s wollte am 13. Dezember eine 500 Jahre alte Landkarte unter den Hammer bringen, auf der der Name „America“ erstmals erwähnt wird.

12.12.2017

Im bürgerlichen Leben finden sich die A-Cappella-Mädels nicht zurecht. Dann singen sie eben wieder. In „Pitch Perfect 3“ (Kinostart am 21. Dezember) machen sie sich auf den Weg nach Europa, um dort für die amerikanischen Truppen zu singen.

20.12.2017
Anzeige