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Kultur Die Mutter der Abrafaxe ist tot
Nachrichten Kultur Die Mutter der Abrafaxe ist tot
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12:13 19.12.2017
Die Abrafaxe traten in den Siebzigerjahren die Nachfolge der Digedags an. Quelle: dpa
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Berlin

Die im heutigen Polen geborene Rietschel wollte ursprünglich Modezeichnerin werden, wechselte aber später zum Fach Zeichentrick. 1960 fing sie als Comic-Zeichnerin beim DDR-Mosaik-Verlag an, dessen Hefte Millionenauflagen erreichten.

Ab Mitte der 1970er Jahre gab Rietschel den Abrafaxen „Abrax, Brabax und Califax“ Gestalt und ein freundliches Wesen. 2016 feierten die drei Kobolde mit den Knollennasen ihren 40. Geburtstag. Die drei erlebten gemeinsam viele Abenteuer zu unterschiedlichen Zeiten.

Abrafaxe-Zeichnerin Lona Rietschel. Quelle: Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag

Abrax zeichnete Rietschel als Draufgänger, der aber nicht immer an die Konsequenzen dachte. Brabax war dank ihres Zeichenstrichs ein kluges Wesen, das der bunten Truppe immer aus der Patsche half. Und der gemütliche Califax, der gern auch faulenzte, hatte dank ihres Talents eine gute Eigenschaft: Er bekochte mit Leidenschaft seine Freunde.

1990 beendete Rietschel nach Verlagsangaben die Arbeit an den Heften. Im Laufe der Jahre zeichnete sie aber immer wieder Titelbilder für Sammelausgaben. Bis heute erscheinen die beliebten Mosaik-Comics monatlich. Zu DDR-Zeiten waren sie nur schwer zu bekommen.

Von RND/dpa/sag

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