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Digedags in Leipzig: Zeitgeschichtliches Forum offenbart ersten Einblick in die Hegen-Sammlung

Digedags in Leipzig: Zeitgeschichtliches Forum offenbart ersten Einblick in die Hegen-Sammlung

Als sozialistische Alternative zum Comic-Boom beim Klassenfeind wagten sich die Digedags in den 1950er Jahren erstmals ins große Abenteuer. Zwanzig Jahre sollte ihre bild- und wortreiche Reise vom Orient und den Südsee-Inseln über das Weltall, das Mittelalter bis hin zum Klassenfeind nach Amerika dauern.

Leipzig. Dann ließ der Autor Hannes Hegen das Kobold-Trio in den „Mosaik“-Heftchen nach Streit mit seinem Verlag in der Versenkung verschwinden.

Bis heute ist die Popularität der DDR-Comicstars jedoch ungebrochen, werden die Nachdrucke der Geschichten von großen und kleinen Augen bestaunt. Seit Hannes Hegen im vergangenen Jahr seine Sammlung von Digedags-Originalen dem Haus der Geschichte übereignete, warten Fans ungeduldig darauf, dass jene auch in Ausstellungen zu sehen sein wird. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig offenbart nun einen ersten Blick in das umfangreiche Werk, eröffnet am 16. März zum anstehenden 85. Geburtstag des Künstler die Schau „Auf den Spuren der Digedags: Erste Erkundungen“.

Wie es in einer vorab veröffentlichten Mitteilung heißt, werden Besucher hier natürlich einigen der wunderbaren Nebenfiguren der Digedags-Geschichten, wie dem Rumpelmännchen, dem Löwen Nero und Ritter Runkel von Rübenstein begegnen. Ebenso soll der kreative und künstlerische Entstehungsprozess der Zeitschrift ‚Mosaik’ anhand ausgewählter Beispiele veranschaulicht werden. Und nicht zuletzt, widmet sich das Gezeigte auch der künstlerischen Rolle von Hannes Hegens Frau Edith, die ab 1957 im „Mosaik-Kollektiv“ zeichnete.

Die Ausstellung „Auf den Spuren der Digedags: Erste Erkundungen“ wird am 16. März um 18 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig eröffnet und ist danach bis 16. Mai jeweils dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Internet: www.hdg.de/leipzig

Matthias Puppe

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