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Dresdner Ostrale mit Werken von 150 Künstlern

Dresdner Ostrale mit Werken von 150 Künstlern

Schwebende Waschbecken, Müll-Schweine und Schuhe auf Sand: Gegenwartskunst aus 24 Ländern ist bis zum 19. September bei der Internationalen Ausstellung zeitgenössischer Künste „Ostrale’10“ in Dresden zu sehen.

Dresden. Die Palette der Werke von 150 Künstlern aus Ost- und Westeuropa, Asien und den USA umfasst alle Genres von Grafik, Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Objektkunst, Film und Performances, teilten die Organisatoren am Donnerstag in der Elbestadt mit.

Für die diesjährige Ausgabe zum Thema „Rites of Passage“ („Übergang“) hatten mehr als 700 Künstler weltweit Arbeiten und Konzepte eingereicht. Etwa 50 Teilnehmer schufen die Exponate zuvor in einem vierwöchigen Künstlercamp extra für die Schau.

Der Rundgang auf dem ehemaligen Gelände des Erlwein-Schlachthofs führt durch marode Hallen und Räume. In der einstigen Fettschmelze stehen 104 Paar Schuhe in Reih’ und Glied auf Sand; in einem anderen Raum bilden Waschtische, die an Stricken in der Luft hängen, die Installation „Ein Außerirdischer in Ostra“.

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104 Paar Schuhe auf Sand, schlachtreife Pappschweine: Die „Ostrale’10“ in einem ehemaligen Schlachthof bietet in diesem Jahr zeitgenössische Kunst der Extraklasse. Die Palette der Werke von 150 Künstlern aus Ost- und Westeuropa, Asien und den USA umfasst alle Genres von Grafik, Malerei, Fotografie und Skulptur bis hin zu Objektkunst, Film und Performances, so die Organisatoren.

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Weitere Entdeckungen sind die Affen-Skulpturen von Mitsy Groenendijk, eine Collage aus 28 Kuckucksuhren von Stephanie Holz oder die „Bambi Tingel Tangel Angsthasenparade“ - eine Gemälde- Kollektion im Pop-Art-Stil. In einer anderen Halle warten statt echter Artgenossen nun mit Müll beklebte Pappschweine von Mari Terauchi auf den Tod.

Die 2007 begründete Ostrale hat in wenigen Jahren internationale Ausstrahlung erreicht. 2009 kamen rund 11 000 Besucher zu dem Kunstfestival. Es präsentiert das ganze Spektrum der Gegenwartskunst und setzt so einen Gegenpol zur barocken Dresdner Geschichte.

2010 geht es um die Auseinandersetzung mit Hinterlassenschaften der Zivilisation, ihrer Veränderung und Neuordnung. Dabei liege der Fokus auf dem provokativen Umgang mit der weltwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, so die Ostrale-Macher. Die besten Werke der Ausstellung werden später als „out of ostrale“ in Katowice (Polen), Eupen (Belgien) und Pecs (Ungarn) gezeigt.

dpa

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