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Kultur Dresdner Sinfoniker musizieren in Mexiko gegen Trumps Mauerpläne
Nachrichten Kultur Dresdner Sinfoniker musizieren in Mexiko gegen Trumps Mauerpläne
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10:34 03.06.2017
Grenzzaun zwischen Mexiko und den USA, aufgenommen im mexikanischen Tijuana.   Quelle: dpa
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Mexiko-Stadt - 

 Mit einem Konzert an der Grenze zwischen Mexiko und den USA wollen die Dresdner Sinfoniker ein Zeichen gegen Abgrenzung und Nationalismus setzen. Bei dem Musikfestival in einem Park in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana treten am Samstag auch das Jugendorchester Sinfonia Juvenil, die Band Tijuana No!, die guatemaltekische Maya-Sängerin Sara Curruchich und die Jazz-Sängerin Coral MacFarland auf.

 Ursprünglich planten die Sinfoniker ein grenzüberschreitendes Konzert. Allerdings untersagten die US-Behörden den Auftritt im Friendship-Park in San Diego. Nun sollen Menschen entlang der über 3000 Kilometer langen Grenze zwischen den USA und Mexiko sowie auf der ganzen Welt unter dem Motto „Tear Down This Wall“ ihre Solidarität zeigen.

Weltweites Signal gegen Abschottung

 „Wo immer ihr lebt, jeder kann mitmachen! Rezitiert ein Gedicht, singt, tanzt, spielt einen Song vor irgendeiner Mauer, steckt eine Blume in einen Zaun“, sagte Sinfoniker-Intendant Markus Rindt. „Lasst uns gemeinsam ein weltweites Signal gegen Abschottung, Nationalismus und Fanatismus setzen.“

 US-Präsident Donald Trump hatte den Bau einer Mauer zwischen den USA und Mexiko angekündigt, um Drogenschmuggel und illegale Migration zu stoppen. Zudem versprach er seinen Anhänger, Mexiko für das Mega-Projekt zahlen zu lassen. Die mexikanische Regierung lehnt das strikt ab.

Von LVZ

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