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Dvořáks „Stabat mater“ erklingt in der Peterskirche

Dvořáks „Stabat mater“ erklingt in der Peterskirche

Viel zu selten wird die Marienklage zur Passionszeit gespielt. Der Leipziger Universitätschor lässt sie daher mit Antonín Dvořáks „Stabat mater“ am 30. März um 19 Uhr in der Peterskirche erklingen.

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Möchte mit den Standards brechen und bringt daher "eines der schönsten Oratorien“ auf die Bühne: Universitätsmusikdirektor David Timm.

Quelle: PR Unimusik

Leipzig. Sie ist somit nach 17 Jahren wieder im Programm des Leipziger Universitätschors.

Die Kirchenmusik „Stabat mater“ „ist für viele Menschen eines der schönsten Oratorien“, sagte der Universitätsmusikdirektor David Timm. Unter seiner Leitung wird das Stück Dvořáks aufgeführt, mit dem Timm von der Bachschen Passions-Tradition in der Karwoche abweichen möchte.

Der Text basiert auf einem mittelalterlichen Gedicht mit zehn Strophen im Schweifreim. Vielfach vertont, beschreibt es, die am Kreuz Jesu stehende Mutter Gottes, die in ihrer Trauer darum bittet, in ihre Klage einzustimmen. Der böhmische Komponist Dvořák versucht diesen in seiner Musik nachzuempfinden: Er selbst verlor seine drei kleinen Kinder innerhalb von zwei Jahren.

Trotz seiner finsteren Grundthematik  mit großem Leiden und viel Schmerzen endet „Stabat mater“ hoffnungsvoll, denn Jesus Leiden ermöglicht letztendlich die Aussicht auf das ewige Leben im Paradies.

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In der Peterskirche erklingt Dvořáks „Stabat mater“.

Quelle: André Kempner

Uraufgeführt wurde das Stück am 23. Dezember 1880. Bereits vier Jahre später zählte die Londoner Royal Albert Hall 12.000 begeisterte Zuschauer, die Dvořáks bekannteste Komposition live erleben wollten.

Neben Svetlana Katchour, Anna Haase, Fritz Feilhaber und Christian Palm singt der Leipziger Universitätschor zu der Musik des Mendelssohnorchesters Leipzig.

Der böhmische Komponist Antonín Dvořák lebte von 1841 bis 1904 und schrieb zahlreiche Bühnen-, Orchester- und Vokalwerke sowie Kammer- und Klaviermusiken. Am bekanntesten sind die Sinfonie Nr. 9 Aus der neuen Welt, das Cellokonzert h-Moll op. 104 und Oratorien wie das Stabat Mater oder Requiem.

Karten gibt es an der Abenkasse in der Peterskirche zu Leipzig.

Nadja Topfstedt

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