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Eine antike Arena für 160.000 Euro: Leipzigs OBM legt Kosten für Centraltheater-Umbau offen

Eine antike Arena für 160.000 Euro: Leipzigs OBM legt Kosten für Centraltheater-Umbau offen

Der spektakuläre Umbau des Centraltheaters für die „Leipziger Festspiele“ in eine antike Arena hat insgesamt 160.000 Euro gekostet. Wie Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) jetzt auf Drängen der Linksfraktion erklärte, sei in den Aufwendungen auch der Ausbau der bisherigen Saalbestuhlung enthalten.

Leipzig. Sollte diese künftig doch wieder im großen Saal des Hauses gewünscht werden, müssen laut Jung weitere 14.000 Euro für den Rückbau der runden Tribünen, Einbau der alten Sitzgelegenheiten und Montage der Saalkrone gezahlt werden.

Wie der OBM weiter ausführte, habe die neuerliche Theateratmosphäre an der Bosestraße trotz geringerer Umsätzen durch reduzierte Zuschauerplätze auch positive Effekte auf die Finanzen des Hauses. So werden etwa durch reduzierte Bühnenbilder Transport- und Personalkosten gespart, die letztendlich Verluste auf der Einnahmenseite wieder ausgleichen sollen. „Deswegen ist nicht mit Abweichungen vom Wirtschaftsplan zu rechnen“, so die Mitteilung des Stadtoberhaupts an die Linksfraktion.

Nach Angaben des Centraltheater-Intendanten drücken diese positiven Effekte sogar merklich auf die Gesamtkosten des Umbaus. So konnten frei werdende Werkstattkapazitäten in Zusammenarbeit mit der Oper Leipzig an die Bayreuther Festspiele verkauft und dabei 95.000 Euro eingenommen werden, erklärte Hartmann. Der Herstellungskosten der Festspielarena schrumpfen damit laut des 44-Jährigen auf insgesamt nur 65.000 Euro.

Mit der Arena und den „Leipziger Festspielen“, für die sie gebaut wurde, verabschiedet sich Sebastian Hartmann nach fünf Jahren als Schauspiel-Intendant aus der Messestadt. Mehr als zwei Dutzend Premieren und 150 Veranstaltungen wird das antike Rund bis zum Finale am 23. Juni erlebt haben, unter anderem verantwortet von Klaus Maria Brandauer, Schorsch Kamerun, Rainald Grebe, Martin Laberenz und Sebastian Hartmann selbst. Am 1. August übernimmt der bisherige Chemnitzer Schauspielchef Enrico Lübbe die Intendanz in Leipzig.

Matthias Puppe

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