Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Kultur Er war Mister "Klimbim": Schauspieler Peer Augustinski ist tot
Nachrichten Kultur Er war Mister "Klimbim": Schauspieler Peer Augustinski ist tot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:43 05.10.2014
Peer Augustinski ist tot. Quelle: Tobias Hase
Overath

Er wurde 74 Jahre alt. 2005 hatte er einen schweren Schlaganfall während einer Hörbuch-Produktion erlitten. Seitdem war er halbseitig gelähmt und pflegebedürftig. In den Jahren danach kämpfte er sich aber zurück auf die Bühne.

Bekannt wurde der gebürtige Berliner in den 1970er Jahren durch die Comedy-Serie „Klimbim“, in der er an der Seite von Ingrid Steeger und Elisabeth Volkmann spielte. Seit den späten 80ern war er die deutsche Stimme des US-Schauspielers Robin Williams („Der Club der toten Dichter“), den er in etwa 40 Filmen synchronisierte, zuletzt 2009.

Auch als Sprecher machte er sich einen Namen. So übernahm er für die Aufnahme einer Hörbibel die Rolle des Pilatus. Über seinen schweren Schlaganfall 2005 sprach er offen in mehreren Talkshows und schrieb auch ein Buch mit dem Titel „Aus heiterem Himmel: Mein bewegtes Leben vor und nach dem Schlaganfall“.

Im Fernsehen war er als Schauspieler noch 2011 in der Komödie „Alles auf Krankenschein“ zu sehen. Darin spielte er einen nervigen Patienten im Rollstuhl. Auch mit Ingrid Steeger trat er nochmal auf: Im Dezember 2011 bei einer Weihnachtslesung. Zu den Umständen seines Todes wurde nichts bekannt. 

WDR-Unterhaltungschef Sigmund Grewenig sagte am Sonntagabend: „Der Tod von Peer Augustinski macht uns traurig, als Mitglied der „Klimbim-Familie“ prägte er auf besondere Weise auch den WDR.“

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei den Gothic-Novel-Rockern ASP handelt es sich um die eine Düstergruppe, die nicht (mehr) beim Wave-Gotik-Treffen auftreten will. Mit Leipzig verbindet die Band aber nach wie vor einiges, wie ihr Chef Alexander Frank Spreng vor den zwei Konzerten zum 15. ASP-Geburtstag im Haus Auensee sagt.

05.10.2014

Zwei Themen mit Erregungpotenzial prägten am Donnerstagabend den Auftakt zum 18. Leipziger Literarischen Herbst. Während es in den Passage Kinos nach der Premiere von Annekatrin Hendels Dokumentarfilm "Anderson" ruhig blieb, als der einstige Stasi-IM Sascha Anderson sich und sein Handeln erklärte, gab es im Alten Rathaus zornige Zwischenrufe.

03.10.2014

Man muss mit Polonius beginnen. Ihn jetzt schon mal aus dramaturgischen Gründen erwähnen, ihm einen ersten Kurzauftritt schenken. Weil nämlich Polonius der Knackpunkt ist, der alles erklärt.

03.10.2014