Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Schneeregen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Festival-Leiter: Dok-Filme haben es im Fernsehen immer schwerer

Festival-Leiter: Dok-Filme haben es im Fernsehen immer schwerer

Dokumentarfilme haben es in Deutschland nach Ansicht von Experten immer schwerer, ins Fernsehen zu kommen. Die Schere zwischen aufwendig produzierten Dok-Filmen, die in den Kinos laufen, und nur gering budgetierten kleinen Produktionen gehe immer weiter auseinander, sagte der Leiter des Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm Dok Leipzig, Claas Danielsen.

Voriger Artikel
Physikalische Erlösungsfantasie: Wilfried Schmickler bei der Lachmesse in Leipzig
Nächster Artikel
Karl Marx kommt in Plauen auf die Bühne – Uraufführung Anfang November

Im Filmarchiv der Leipziger DOK-Filmwochen. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Was immer mehr wegbreche, sei das Mittelfeld, das im Wesentlichen auch von den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern mitfinanziert werde. „Die Finanzierungsbeiträge der Sender sind in den vergangenen Jahren im Durchschnitt dramatisch gesunken“, sagte Danielsen.

„Um Zuschauer zu binden, orientieren sich viele Sender um“, sagte er. Sie setzten etwa auf Formate oder Dokumentationsreihen und leisteten sich immer weniger Einzelstücke, zu denen auch die künstlerischen Dok-Filme gehörten. Dennoch stehe der deutsche Dokumentarfilm im internationalen Vergleich stark da. „Der deutsche Dokumentarfilm ist international sehr renommiert“, sagte Danielsen. Die gute Ausbildung und die insgesamt solide Finanzierung durch die Filmförderungen zahle sich aus. Bei der diesjährigen Festival-Ausgabe konkurriere ein deutscher Film im internationalen und 14 im deutschen Wettbewerb. Insgesamt präsentiere Dok Leipzig 83 heimische Produktionen.

In diesem Jahr falle auf, dass sich viele Filme zwar mit aktuellen Themen befassten, diese aber ganz individuell erzählt würden. „Die Filme zeigen anhand von Einzelschicksalen, was etwa der Krieg in Syrien für eine Familie bedeutet. Insofern kommen sie einem sehr nah“, sagte Danielsen. Auch historische Themen würden auf diese Weise ganz neu erzählt. Beim 56. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm laufen vom 28. Oktober bis zum 3. November 346 Filme aus 57 Ländern. Es werden 1 600 internationale Fachbesucher erwartet.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

Eine neue Ausstellung in der Galerie des Neuen Augusteums widmet sich der Geschichte der Universitätskirche sowie der Entstehung des Neubaus. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr