Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 0 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Filmpreis Leipziger Ring : "Der Preis soll anstiften, sich zu empören"

Filmpreis Leipziger Ring : "Der Preis soll anstiften, sich zu empören"

Zwölf Filme sind für den Wettbewerb um den Filmpreis "Leipziger Ring" nominiert. Zur heutigen Preisverleihung hat die Stiftung Friedliche Revolution für 19 Uhr in die Nikolaikirche eingeladen.

Voriger Artikel
Leonie Warnke vertritt Leipzig bei den Poetry-Slam-Meisterschaften in Dresden
Nächster Artikel
Vom Keller ins Gewölbe: Ska-Festival von und mit Tetrête in der Moritzbastei

Michael Kölsch

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die LVZ sprach vorab mit Stiftungsvorstand Michael Kölsch.

LVZ

: Wofür steht der Filmpreis "Leipziger Ring"?

Kölsch

: Er steht für die Würdigung eines internationalen Dokumentarfilms, der sich mit den grundlegenden Werten der Friedlichen Revolution von 1989 wie Freiheit, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung auseinandersetzt. Er soll anstiften, sich zu empören. Wir halten den Dokumentarfilm für ein geeignetes Medium, um auf Missstände hinzuweisen, Menschen zu kritischem Handeln anzuregen.

Welche Menschen waren und sind Ihrer Ansicht nach diejenigen, die für diese Werte einstehen?

Da möchte ich zuerst Christian Führer nennen. Er trat gegen DDR-Unrecht ein und legte nach 1989 seinen Finger in die Wunden der Gesellschaft. Neben Leipziger Bürgerrechtlern von 1989 wie Tobias Hollitzer, Uwe Schwabe, Pfarrer Christoph Wonneberger sind es Menschen wie Edward Snowden. Er riskiert zu Gunsten der Allgemeinheit die eigene Freiheit, um sich für mehr Gerechtigkeit und Demokratie einzusetzen. Auch viele andere Mutige stehen für diese Zivilcourage.

Warum findet die Verleihung in der Nikolaikirche statt?

Dieser Ort steht wie kein zweiter für das konstruktive und friedliche Aufbegehren der Bürger. Ein authentischer Ort, der die Geschichte Deutschlands über die Grenzen hinaus erzählt.

Wie schaffen es die Filme in die engere Auswahl?

Für den "Leipziger Ring" hat das Dok-Team aus 2350 Einsendungen zwölf Filme nominiert. Grundlage für die Auswahl ist die von der Stiftung veröffentlichte Auslobung. Eine unabhängige dreiköpfige Jury hat daraufhin den Preisträger ausgewählt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.10.2014

Lange, Juliane

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

"Stasi – Macht und Banalität": Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" gibt Einblicke in den SED-Überwachungsstaat. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr