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Finanzlücke bei Zwingerfestspielen in Dresden gestopft - Fortsetzung mit Regisseur Dieter Wedel

Finanzlücke bei Zwingerfestspielen in Dresden gestopft - Fortsetzung mit Regisseur Dieter Wedel

Die Dresdner Zwingerfestspiele sollen zu einer festen Tradition werden. Die Premiere im August sei dafür ein „sehr guter Auftakt“ gewesen, sagte Intendant Dieter Wedel am Mittwoch bei der Mitgliederversammlung des Tourismusverbandes Dresden in der Elbestadt.

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Die Zwingerfestspiele in Dresden: In neuer Eigentümerschaft und mit Regisseur Dieter Wedel sollen sie zu einer festen Tradition werden.

Quelle: dpa

Dresden. Dort zog die Dresdner Event GmbH als Veranstalter eine verspätete Bilanz der ersten Ausgabe des Spektakels. Mit dem Ergebnis zeigte sich Geschäftsführer Ralph Sander zufrieden, obwohl die selbst gestellten Erwartungen „nur in Teilen erfüllt“ wurden.

Der Erlös aus Ticketverkäufen summiere sich bei 60-prozentiger Auslastung der 17 Vorstellungen - insgesamt kamen 24 105 Besucher - auf 1,1 Millionen Euro bei einem Gesamtetat von 2,6 Millionen Euro, hieß es. Von Sponsoren, aus Darlehen und „Mäzenatentum“ flossen 1,5 Millionen Euro, so dass alle Verbindlichkeiten bedient werden könnten, erklärte Sander. Mit rund 600 000 Euro kam den Angaben nach fast die Hälfte des Geldes von privaten Unterstützern.

Die Festspiele sollen 2012 pausieren und erst 2013 wieder Theater machen - mit neuem Eigentümer. Der Tourismusverband, der hinter der Dresden Event GmbH steht, scheidet als Träger aus. Dazu liefen „erfolgversprechende“ Gespräche mit Investoren, bis Jahresende sollen die Vertragsverhandlungen abgeschlossen sein. An Wedel als Intendant und Regisseur wird festgehalten. Mit ihm laufen Gespräche über die künstlerische Weiterentwicklung.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, 2013 und 2015 eine Tradition zu begründen“, sagte Wedel, der das Stück „Die Mätresse des Königs“ inszenierte. Für 17 Vorstellungen gab es insgesamt 30 000 Karten. Das Finanzloch entstand auch aufgrund von Fehlkalkulationen; die Macher hatten mit 100 Prozent Auslastung gerechnet und auf 1,5 Millionen Euro Ticketeinnahmen gehofft. Zahlen zum Kartenverkauf galten lange als geheime Verschlusssache. Sander hatte die Bilanz eigentlich für Mitte Oktober angekündigt.

An der Wirtschaftlichkeit der Festspiele hatte es schon im Vorfeld Zweifel gegeben. Der Versuch, öffentliche Zuschüsse zu bekommen, scheiterte. Der Freistaat hatte den denkmalgeschützten Zwinger erst nach langem Zögern für das erste Spektakel dieser Art vermietet und die Dresden Event GmbH dann am 25. August verklagt, als die erste Rate der Mietzahlungen für seine berühmte Barockanlage trotz Mahnung nicht wie vereinbart überwiesen worden war. Das Geld ging erst knapp zwei Wochen ein, der Finanzstreit wurde beigelegt.

dpa

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