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Kultur Freistaat investiert seit 1992 Millionen in junge Kunst - Ausstellung in Leipzig
Nachrichten Kultur Freistaat investiert seit 1992 Millionen in junge Kunst - Ausstellung in Leipzig
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18:09 09.06.2017
In der Halle 14 der Leipziger Baumwollspinnerei ist noch bis zum 2. Juli die Ausstellung "WIN/WIN - Die Ankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2017" zu sehen. Im Bild: Wilhelm Klotzek - Untitled Quelle: Christian Modla
Leipzig

Der Freistaat hat seit 1992 für rund 3,2 Millionen Euro aktuelle zeitgenössische Kunst angekauft. Die Sammlung umfasst inzwischen 1011 Arbeiten von 621 jungen Künstlern oder Künstlergruppen, wie das Kunstministerium in Dresden am Freitag mitteilte. Die 31 in diesem Jahr für rund 171 000 Euro erworbenen Werke sind bis zum 2. Juli unter dem Titel „WIN/WIN“ in einer Halle auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei zu sehen. Damit wird die „bemerkenswerte Entwicklung“ von 27 Künstlern, darunter Lisa Pahlke und Reinigungsgesellschaft, gewürdigt und gefördert, wie Direktor Ralph Lindner erklärte.

Diesmal hatten 39 Künstler Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Foto- und Videoarbeiten und Installationen eingereicht. Stiftungsdirektor Lindner sprach von einem „unglaublich hohen Niveau“.
Mit den Ankäufen erhalten Nachwuchskünstler eine Art Gütesiegel, mit dem auf ihr Schaffen aufmerksam gemacht wird. Sie seien ein wirksames Instrument zur Kunstförderung und Ermutigung für die sehr jungen Künstler, betonte Stange.

Damit könnten auch Lücken in staatlichen Museen geschlossen werden, deren Ankaufsmittel begrenzt seien.

Die Sammlung, der umfangreichste öffentliche Bestand sächsischer Gegenwartskunst, wird vom Kunstfonds verwahrt. Er stellt die Werke Ministerien und Behörden oder Museen und Ausstellungen als Leihgaben zur Verfügung.

LVZ

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