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Fünf Prozent für Leipzigs Freie Szene erst 2015 – zusätzliche 600.000 Euro im kommenden Jahr

Fünf Prozent für Leipzigs Freie Szene erst 2015 – zusätzliche 600.000 Euro im kommenden Jahr

Die Freie Kulturszene der Messestadt muss länger als geplant auf die versprochenen fünf Prozent vom Gesamtkulturetat warten. Am Mittwochabend stimmte die Leipziger Ratsversammlung immerhin mehrheitlich für einen Antrag des Kulturausschusses, der eine verbindliche Anhebung auf ebenjenen Prozentsatz bis einschließlich 2015 vorschlug.

Leipzig. Ursprünglich sollten die fünf Prozent bereits 2013 erreicht werden.  

Als Bemessungsgrundlage für den künftigen Anteil soll das Dezernatsbudget ohne die veranschlagten Bauinvestitionen dienen, hieß es am Mittwoch. Um die Freie Szene bis zur Umsetzung des Beschlusses in drei Jahren schon vorher stärker zu unterstützen, sollen im kommenden Jahr zusätzliche 600.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. In den beiden Folgejahren erhöht sich der Etat laut Beschluss der Ratsversammlung um jeweils zusätzliche 320.000 Euro.  

 

Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos), der ebenfalls einen Antrag in die Ratsversammlung eingebracht hatte, wollte der Freien Szene in allen drei Zeiträumen jeweils nur zusätzliche 300.000 Euro bereitstellen. Das stieß bei den Betroffenen bereits im Vorfeld der Ratsversammlung auf Ablehnung und konnte auch die Stadträte am Mittwoch nicht überzeugen.

 

Für Wolfram Leuze (Bündnis90/Die Grünen), der für den Kulturausschuss das Wort ergriff, werde die Bedeutung der Freien Kulturszene innerhalb der Stadt bisher verkannt. „Mehr als eine Million Menschen besuchen die Veranstaltungen, die Szene ist weit über die regionalen Grenzen anerkannt“, sagte Leuze, der auch von hervorragender Arbeit zu berichten wusste, die allerdings oftmals am Rande der Selbstausbeutung passiere.

FDP-Fraktionsführer Reik Hesselbarth warf der Stadtverwaltung anschließend vor, den 2008 gefällten Beschluss zu ignorieren. „Die Stadtverwaltung denkt gar nicht dran, den Beschluss umzusetzen“, sagte Hesselbarth, der den Antrag des Kulturbürgermeisters als „Abkehr durch die Hintertür“, bezeichnete.

mpu

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