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Kultur Für Weltoffenheit in Dresden: Grönemeyer, Liefers und Silly singen vor der Frauenkirche
Nachrichten Kultur Für Weltoffenheit in Dresden: Grönemeyer, Liefers und Silly singen vor der Frauenkirche
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13:47 22.01.2015
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Der Verein „Dresden – Place to be“ initiiert die Veranstaltung, die zeitgleich zur geplanten -Kundgebung stattfinden soll. Auch Silly, Keimzeit und die Dresdner Bands Banda Comunale und Yellow Umbrella treten auf, heißt es aus dem Umfeld der Organisatoren. Gemeinsam wollen die Künstler für ein offenes und buntes Dresden werben. Die Auftritte sind zwischen 18 Uhr und 20.30 Uhr geplant. Statt Reden von Politikern sind kurze Statements geplant. „Wir hoffen auf ein tausendfaches Bekenntnis für Weltoffenheit und Toleranz“, sagte Mitinitiator Gerhard Ehninger von Place to be e.V..

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Dresden. Bis zu 40.000 Menschen werden am Montagabend zur Veranstaltung „Offen und bunt – Dresden für alle!“ auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche erwartet. Dorthin lädt der Verein „Dresden – Place to be“ ein, um ein Zeichen für ein buntes und weltoffenes Dresden zu setzen. Deutsche Musikstars wie Herbert Grönemeyer, Wolfgang Niedecken oder Sarah Connor haben sich angesagt.

Roland Kaiser bezog bereits Stellung

Der Schlagersänger Roland Kaiser hatte bereits vor einigen Wochen auf einer Großkundgebung des Freistaats Sachsen Position bezogen und sich für Toleranz und Weltoffenheit in Dresden ausgesprochen. Bei der Aktion vor Frauenkirche am 11. Januar kamen Zehntausende Menschen zusammen. Kaiser appellierte damals an die Dresdner: "Wir können die vergangenen Wochen nicht zurückdrehen. Aber wir können heute damit anfangen, ein Zeichen zu setzen für Weltoffenheit und Toleranz.“

Die Rede von Roland Kaiser im Wortlaut.

Casper mit deutlicher Position

Auch der Sänger und Rapper Casper, der im Sommer ein Konzert bei den Filmnächten am Elbufer plant, hatte sich bereits zu den Pegida-Kundgebungen geäußert. Via Facebook wehrte er sich gegen den Missbrauch seines Songtitels "Der Druck steigt", der bei anderen Ableger-Kundgebungen gespielt wurde. "Es ist ja zum glück so: »der druck steigt« tatsächlich, aber nicht so, wie Pegida sich das vorstellt. Überall in Deutschland regt sich Widerstand – gegen Pegida und ihre Ideologie. Für ein faires und tolerantes Miteinander der Ethnien und Religionen."

dbr/dpa

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