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Dreamhack Die Dreamhack Leipzig rüstet sich für 13.000 Spielebegeisterte
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19:09 12.01.2017
   Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

 Zur Stunde wird auf der Neuen Messe mit der Dreamhack Leipzig Deutschlands größte LAN-Party aufgebaut, die sowohl für Zocker als auch Gäste ein umfangreiches Angebot auffährt. In Halle 5 dröhnen noch die Bohrmaschinen durch den Raum. Zahlreiche Partner – darunter Handelsriese Amazon und PC-Schmiede XMG – errichten ihre Stände, an denen mitunter modernste Gaming-Technik ausprobiert werden kann. Gegenüber werden Kisten durch die Gegend geschoben, Kabel gezogen, Rechner angeschlossen und überraschenderweise auch schwedisch Gesprochen. Die Dreamhack hat ihre Wurzeln nämlich auf der anderen Seite der Ostsee in Jönköping. Die Profiturniere unter dem Label „Dreamhack Open“, die neben Leipzig in diesem Jahr unter anderem auch in Austin, Valencia und Montreal stattfinden, werden von den erfahrenen Schweden durchgeführt.

Eine Halle weiter stehen schon die Tischreihen für die Teilnehmer der LAN-Party bereit. 100 Plätze hat Dreamhack-Partner XMG bereits mit High-End-Computern und -Bildschirmen ausgestattet. Dafür muss mit 250 Euro jedoch auch ein Premium-Preis gezahlt werden. „Bereits nach anderthalb Minuten war der Bereich ausverkauft“, zeigt sich Dreamhack-Sprecher Felix Wisotzki selbst überrascht.

Die Dreamhack 2017 in Zahlen

Im vergangenen Jahr bot die LAN-Party Platz für 1.000 Spieler. In diesem Jahr treffen sich 1.500 Gamer, um auf der Dreamhack gemeinsam zu zocken. Erwartet werden außerdem etwa 13.000 Besucher. Damit das reibungslos funktioniert, werden mehr als 18 Kilometer Netzwerkkabel durch die Tischreihen verlegt. Insgesamt 50 Verteiler schließen den Kabelsalat an weitere drei Kilometer Glasfaser und einen Kilometer Kupfer an, die die Mausathleten mit einer Gesamtbandbreite von 80 Gigabit versorgen. Ist die LAN-Party erst einmal in vollem Gange, bringen pro Tag 1.500 Terrabyte an Datenpaketen die Leitungen zum Glühen.

Damit Deutschlands größte LAN-Party reibungslos über die Bühne gehen kann, muss einiges an Technik aufgefahren werden. LVZ.de hat vorab die Aufbauarbeiten unter die Lupe genommen.

Während im vergangenen Jahr noch eine Halle ausreichte, nimmt die Dreamhack Leipzig in diesem Jahr gleich zwei Hallen in Beschlag. Die Gamer haben in der Halle 4 rund 10.000 Quadratmeter Platz, um sich auszubreiten. Dafür stehen ihnen Tische mit einer Gesamtbreite von exakt 1.370 Metern zur Verfügung. Die insgesamt 32 Aussteller, Partner und Sponsoren verteilen sich auf der sogenannten DreamExpo in Halle 5 auf rund 15.000 Quadratmetern. Etwa 150 Crewmitglieder sind über alle drei Tage verteilt im Einsatz und sorgen für den reibungslosen Ablauf des 33 Punkte starken Eventprogramms.

Wessen Maushand nach einer Pause verlangt, kann einem der insgesamt 23 Streamer – darunter Sissor, Tweeday, Trilluxe und Papaplatte – beim Spielen über die Schulter schauen. Zusammengerechnet kommen diese auf dem Videostreaming-Portal Twitch auf 1.562.577 Fans (Stand: Mittwochmittag).

Während Pokémon-Spieler um Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Dollar kämpfen, ringen acht Profi-Teams im Spiel „Counter-Strike: Global Offensive“ um 100.000 Dollar. Abseits des virtuellen Spielfeldes treten am Samstag um 18 Uhr 30 Cosplayer im Kampf um die beste Verkleidung vor einer fachkundigen Jury auf die Bühne.

 Alles zur Dreamhack im Special auf LVZ.de

Von André Pitz

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