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Kultur Gutachten: Schauspiel Leipzig mit 476.000 Euro Defizit nach Hartmann-Ära – Lübbe entlastet
Nachrichten Kultur Gutachten: Schauspiel Leipzig mit 476.000 Euro Defizit nach Hartmann-Ära – Lübbe entlastet
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18:35 16.05.2014
Sebastian Hartmann, früherer Intendant des Leipziger Centraltheaters. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Demnach gab es zum Ende der Intendanz von Sebastian Hartmann im Juli 2013 ein Minus von 476.000 Euro. Wie das Rathaus aufführt, resultiert das Defizit aus einem Verlust von 167.000 Euro und ungeplanten Mehrausgaben von 309.000 Euro.  

Woraus sich die geringeren Einnahmen und höheren Kosten im Detail ergeben, teilte die Stadt zunächst nicht mit. Auch zur Rolle Hartmanns äußerte sie sich nicht. Der frühere Intendant hatte die Vorwürfe, für das Defizit verantwortlich zu sein, stets zurückgewiesen und deshalb im Dezember 2013 seinen Nachfolger Enrico Lübbe und Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) wegen Verleumdung angezeigt.

Das Rathaus sieht zumindest den aktuellen Leiter des Schauspiels entlastet: Die Planabweichung und das daraus resultierende Minus zum Ende des Jahres 2013 sei „nicht der Intendanz von Enrico Lübbe zuzuordnen und nicht von ihm zu verantworten“.

Die städtische Beratungsgesellschaft für Beteiligungsverwaltung BBVL war im Dezember zu dem Ergebnis gekommen, dass das Finanzloch vor allem durch Mehrkosten für die Leipziger Festspiele und den Umbau des Schauspielsaals zur Arena zustande gekommen ist. Damals war von einem Defizit von rund 400.000 Euro zum Ende der Ära Hartmann die Rede gewesen.

maf

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