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Handwerker werben für Meisterwerke im Leipziger Bildermuseum

Handwerker werben für Meisterwerke im Leipziger Bildermuseum

Ein Schornsteinfeger, eine Friseurin, ein Fleischer und neun weitere Handwerksmeister sollen in einer neuen Imagekampagne mehr Einheimische in das  Museum der bildenden Künste in Leipzig locken.

Leipzig. Albrecht Tübke, Sohn des Leipziger Malers Werner Tübke (1929- 2004), hat die ungewöhnlichen Modelle in ihrer Arbeitskleidung vor ausgewählten Werken fotografiert. Sie sind nun mit dem Slogan „Die Meister sind hier. Wo bleiben Sie?“ auf Plakaten und Postkarten zu sehen.

Der vor fünfeinhalb Jahren eröffnete Neubau habe außerhalb der Stadt ein besseres Image als innerhalb, sagte Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt am Montag. Zur Sammlung gehören Werke alter Meister wie Cranach ebenso wie von Meistern der Gegenwart wie Neo Rauch.

„Unter einem Dach zeigen wir Kunstwerke vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart“, sagte Schmidt. Besucher aus der ganzen Republik und dem Ausland seien begeistert und verglichen den gläsernen Kunst-Neubau im Stadtzentrum oft mit dem New Yorker Museum of Modern Art (MoMA). „Aber wir müssen vor Ort feststellen, dass der gebürtige Leipziger das nicht so sieht und die Identifikation mit dem Museum nicht sehr ausgeprägt ist.“ Derzeit hätten die Bewohner der Stadt an den Besuchern einen Anteil von 46 Prozent. Sein Ziel seien 60 Prozent, sagte der Direktor. Die Imagekampagne ist zunächst für einen Zeitraum von rund neun Monaten bis zum Frühjahr 2011 geplant.

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Leipzig. Ein Schornsteinfeger, eine Friseurin, ein Fleischer und neun weitere Handwerksmeister werben in einer neuen Imagekampagne für das Museum der bildenden Künste in Leipzig. Albrecht Tübke, Sohn des Leipziger Malers Werner Tübke hat die ungewöhnlichen Modelle in ihrer Arbeitskleidung vor ausgewählten Werken fotografiert. Sie sind nun mit dem Slogan „Die Meister sind hier. Wo bleiben Sie?“ auf Plakaten und Postkarten zu sehen.

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Für den Fotojob bekamen die Handwerksmeister kein Geld. „Als Ur-Leipziger ist es mir ein besonderes Bedürfnis, dass mehr Leipziger das Museum entdecken“, sagte Schornsteinfegermeister Thomas Zeitler zu seiner Motivation. Und: „Es war manchmal sehr anstrengend als Model.“

Einmal im Monat gibt es künftig „Meisterführungen“, bei denen die Handwerker selbst Besucher durch das Museum geleiten. Die erste Führung soll am 19. September mit Friseurmeisterin Silvana Rothe stattfinden. Los geht es um 11 Uhr. Im Anschluss wird Rothe beim Schaufrisieren Einblicke in ihre Kunst geben.

ar/dpa

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