Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Impericon-Festival zu Ostern auf der Neuen Messe Leipzig

Mehr Platz, mehr Bands, mehr Bühnen Impericon-Festival zu Ostern auf der Neuen Messe Leipzig

Am Osterwochenende startete das Impericon-Festival in eine neue Runde – erstmals in einer deutlich größeren Location und mit doppelt so vielen Besuchern. Im Vorfeld sprach Mitorganisator Christian Pappenberg im Interview nicht nur über den Umzug.

Thy Art is Murder beim Impericon.

Quelle: Knofe

Leipzig. Sieben Jahre Geschichte, eine Festivaltour durch ganz Europa, tausende begeisterte Fans: Was einst als einmalige Feier zum Namenswechsel begann, hat sich inzwischen zu einer festen Größe im Leipziger Veranstaltungskalender gemausert. Am Osterwochenende startete das Impericon-Festival in eine neue Runde – erstmals in einer deutlich größeren Location und mit doppelt so vielen Besuchern. Im Vorfeld sprach Mitorganisator Christian Pappenberg im Interview nicht nur über den Umzug auf die Neue Messe, den stilistischen Tellerrand und die zahlreichen Neuerungen der 2017er-Auflage, sondern er wirft auch einen Blick zurück auf die Anfänge des Hallenfestivals.

Wie kommt man als Merchandise-Versand eigentlich auf die Idee, ein eigenes Festival zu starten?

Wir sind zwar im Merchandise-Bereich tätig, kommen aber alle aus dem Musikgeschäft, waren Tour- oder Bandmanager. Die Idee für ein eigenes Konzert war also schon immer da. Der Auslöser zur Umsetzung war dann unser Namenswechsel 2011, den wir im Rahmen eines Konzerts präsentieren wollten. Innerhalb weniger Monate haben wir dann das Festival im Werk 2 auf die Beine gestellt – und direkt mit 1500 Fans ausverkauft. Ab da war klar, dass wir das Ganze regelmäßig machen wollten. In den folgenden Jahren konnten wir dann mit Parkway Drive und Heaven Shall Burn zwei große Bands verpflichten, die dafür gesorgt haben, dass das Festival weiter wuchs und der Umzug auf das Agra-Gelände nötig wurde.

Impericon-Festival erstmals auf der Neuen Messe in Leipzig.

Zur Bildergalerie

2017 geht ihr in die siebte Runde, habt europaweit weitere Festivals aufgebaut – wie surreal erscheint euch das selbst immer noch?

Wir sind jedes Jahr wieder überrascht. Wir kommen ja nicht aus einem Großveranstaltungsumfeld, ich habe damals etwa Konzerte für 100 Leute im Jugendclub organisiert. Dann auf 1500 und später auf 5000 Mann zu kommen – das ist immer noch nicht ganz greifbar. Natürlich ist das Ganze inzwischen auch ein Wirtschaftsfaktor und am Ende des Tages muss die Abrechnung stimmen. Aber wir machen das nach wie vor in erster Linie für die Musik.

Erstmals seid ihr nun auf der Neuen Messe zu Gast. Wie kam es zu dem Wechsel?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen hatte sich nach fünf Jahren auf der Agra ein wenig Routine eingeschlichen, auch die Möglichkeiten, auf dem Gelände weiter zu wachsen, waren begrenzt. Zum anderen ist nach wie vor unsicher, was künftig mit dem Gelände passiert. Es war klar, dass das Ganze irgendwann endlich sein wird. Entsprechend haben wir schon eine Weile nach Alternativen gesucht. Die haben wir nun auf der Neuen Messe gefunden.

Welche Änderungen bringt der Umzug mit sich?

Durch die größere Halle erhalten die Besucher mehr Platz – auch wenn wir fast 10 000 Fans erwarten. Zum ersten Mal haben wir dieses Jahr zudem zwei Bühnen zur Verfügung, die im Wechsel bespielt werden. So können wir mehr Bands buchen, ohne dass die Fans Gefahr laufen, einzelne Künstler zu verpassen. Gegenüber der Bühnen wird es Sitzplatztribünen geben, die offen für alle sind, so dass man sich auch einmal ausruhen kann. Und beim Sound dürften wir uns ebenfalls weiter verbessern.

Mit der Verpflichtung von Ignite und Anti-Flag schwenkt ihr stilistisch diesmal auch stärker zum Punk.

Das ist durchaus gewollt. Wir möchten ein wenig über den Tellerrand schauen. Mit Parkway Drive haben wir schon eine Band, die eine recht große Fanschicht anspricht. Entsprechend können wir auch weiter in die Breite gehen, was die anderen Bands betrifft. Trotzdem steht uns die Richtung Core, Punk, Pop-Punk natürlich mehr als etwa reiner Metal. Entsprechend werden wir auch weiterhin Deathcore-Bands aufs Festival holen, schon allein, weil wir selbst Fans sind. Und es muss niemand Angst haben, dass wir künftig Electro-Acts buchen. (lacht)

Interview: Bastian Fischer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

Blättern Sie hier durch die aktuelle Veranstaltungsbeilage "Applaus" und finden Sie Konzerte, Shows, Ausstellungen, Sport-Events und mehr in Leipzig und Umgebung. mehr

Erfahren Sie mehr auf www.leipziger-museen.de

"Stasi – Macht und Banalität": Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" gibt Einblicke in den SED-Überwachungsstaat. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr