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Kultur Innovation und Kreativität: In Leipzig öffnet zum zehnten Mal die Designers’ Open
Nachrichten Kultur Innovation und Kreativität: In Leipzig öffnet zum zehnten Mal die Designers’ Open
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23:42 22.10.2014
Die Designers' Open war 2013 erstmals in der Glashalle der Neuen Messe. (Archivbild) Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Seit 2013 hat die Leipziger Messe die Designausstellung übernommen und zeigt die Gestaltungstrends nun in der Glashalle.

„Die Messe hat an Größe zugenommen, die Zahl der Aussteller ist gewachsen. Für zwei Personen war das nicht mehr zu händeln“, sagt Jan Hartmann, Designer im Leipziger Studio Hartensteiner und Initiator der Designers’ Open. 2005 hat er das Festival gemeinsam mit seinem Kollegen Andreas Neubert ins Leben gerufen. „Wir hatten letztlich keine andere Wahl, als mit der Designers’ Open auf die Glashalle der Neuen Messe auszuweichen.“

Eine Kondition für die Übernahme war jedoch die beratende Funktion, die Hartmann und Neubert weiterhin übernehmen. „Wir sind vom Fach, arbeiten als Designer. Wenn wir bei unserer täglichen Arbeit eine Idee haben, beispielsweise auf einen möglichen Kurator treffen, dann geben wir den Tipp an die Mitarbeiter der Messe weiter.“ Mit der Übernahme kamen Sorgen auf, die Designers’ Open könne an Flair verlieren. Auch in diesem Jahr sind die kritischen Stimmen nicht verebbt.

Leipzig. Schon zum zehnten Mal treffen sich Designer aus Leipzig, Deutschland und der Welt in der Pleißestadt: Von Jan Hartmann und Andreas Neubert als Erweiterung zur Grassimesse entwickelt, wurde die Designers’ Open 2013 durch die Leipziger Messe übernommen. Damit kamen auch Sorgen auf, die Designausstellung könne an Flair verlieren.

Doch darauf reagiert Hartmann gelassen: „Natürlich wird die Leipziger Messe als neuer Veranstalter argwöhnisch beäugt. Unkenrufe gibt es immer, aber daran reibt man sich und wird besser.“ Zudem sei das vor allem eine innerstädtische Sache: Für Publikum von außen sei es ganz normal, dass die Leipziger Messe auch eine Ausstellung wie die Designers’ Open veranstaltet.

Eine Besonderheit der Messe ist das über die ganze Stadt verteilte Off-Programm. Die sogenannten DO/Spots bieten Besuchern neben Design ein kreatives Programm. Auch das Studio Hartensteiner zeigt von Donnerstag bis Sonntag Produkte und Projekte im Leipziger Schlothof. Am Donnerstag wird diese Ausstellung zudem wie ein Event in Szene gesetzt: „Wir verbinden Happening und minimales Markttreiben. Unter dem Motto Herrenkultur zeigen wir einige Designprodukte wie zum Beispiel einen Grill der Firma Petromax, begleitet von einem  kleinen Show-Cooking.“ Auch Design-Bierbänke, Herrensocken und Musik sind Teil der „Herrenkultur“, zu der, so Hartmann, selbstverständlich auch Frauen eingeladen sind.

Die meisten anderen DO/Spots sind bereits seit dem 20. Oktober geöffnet, die Neue Messe zeigt die Designausstellung vom 24. bis zum 26. Oktober 2014. Erwartet werden rund 250 Aussteller aus acht Ländern und etwa 13.000 Besucher. Neuerungen sind in diesem Jahr unter anderem der Bereich DO/Graphic mit der Grafikdesign-Konferenz „positions“, die Speakers’ Corner für Gedanken rund um das Thema Gestaltung oder die Design-Stadttouren per Hop-on/Hop-off System.

Das gesamte Angebot der Ausstellung in der Glashalle auf der Neuen Messe und der DO/Spots finden Sie unter designersopen.de.

Rückblick auf die Designers' Open 2012 im Sportforum in der Jahnallee

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Josephine Heinze

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